Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Ein Briefmarkenauktionator erwacht nach einem Unfall aus langer und tiefer Bewusstlosigkeit. Seine philatelistische Kompetenz ist ihm ebenso erhalten geblieben wie sein prinzipieller Marktverstand. Ansonsten aber kann er sich an nichts mehr erinnern. Insbesondere nicht an die Entwicklungen des Briefmarken- und vor allem des Auktionsmarktes während seiner zehn Jahre währenden Ohnmacht.

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Nach mehreren Jahrzehnten Marktbeobachtung wäre es erstaunlich, wenn einem bei der Durchsicht aktueller Auktionsangebote nicht das eine oder andere merkwürdig vertraute Stück begegnen würde, das Erinnerungen weckt oder Assoziationen hervorruft. Mit gutem Archiv oder gutem Gedächtnis kann man manches, das Anderen wie eine Neuentdeckung erscheint, per Handschlag als alten Kameraden willkommen heißen. Kenner werden außerdem verstehen, dass und weshalb sich dieser Eindruck bei einem postgeschichtlich immer so vielfältigen Angebot wie dem einer Schwanke-Auktion mit einiger Regelmäßigkeit einstellt.

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Sie kennen die Fettnäpfchen? Natürlich, werden Sie sagen, jeder kennt sie. Man muss aufpassen um nicht hineinzutreten. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Ich stehe vor einem. Es ist bedauerlicherweise ziemlich groß und tief. Von unten schimmert es schwärzlichgrünlichblau herauf. Oder auch grünlichbläulichschwarz, vielleicht auch schwärzlichbläulichgrün. Es weht ein beträchtlicher Wind. Er kommt von vorne. Und ich werde springen. Zuvor aber möchte ich Ihnen noch etwas sagen.

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