Wolfgang Maassen erinnert an einen großen Philatelisten.

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Die erste deutsche „Zwei Mark“ - Briefmarke

Roman Stoebe (1883 - 1953) war Stadtamtmann in Köpenick.

Von ca. 1941-1953 war er als Prüfer für den Infla-Verein tätig; sein Gebiet waren Farbenbestimmungen des Deutschen Reiches, insbesondere der ersten deutschen Zwei-Mark-Marke, der Mi.Nr. 37. Hierüber hatte er bereits im Jahre 1930 eine Forschungsarbeit verfaßt, die die Grundlage für die späteren Veröffentlichungen, u.a. von Gotwin Zenker, legte.    

Aus seinem Nachlass stammen 52 Aktenfrankaturen der Mi.Nr. 37, aus den Jahren 1884 bis 1898.  

Sämtliche Abbildungen sehen Sie bitte in diesem PDF. Im Anhang zu den Bildern informiere ich über Literaturnachweise, Preisbewertungen im "Michel" und in Infla-Handbüchern.

Diese einmalige Dokumentation kann ich im Kundenauftrage anbieten. Interessenten setzen sich gern mit mir in Verbindung.

Eine kleine Geschichte aus MAURITIUS. In unserem gesellschaftlichen Umfeld wahrgenommen wird die Philatelie nur, wenn es um die „Blaue Mauritius“ geht – sieht man einmal von der Britisch-Guyana 1 Cent ab (die es auf Grund ihres bemerkenswerten letzten Auktionspreises von 9,5 Mio. Dollar immerhin in die Liga mittelpreisiger Kunst-Avantgarde schaffte) oder der „Hepburn“-Marke der Bundesrepublik Deutschland, die als „Blaue Mauritius der Moderne“ (sic!) hochstilisiert wird.

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Willkommen!

Für Beratung beim Auf- oder Ausbau Ihrer Sammlung, oder wenn es um Investments in gehobene Philatelie oder Numismatik geht, stehe ich Ihnen mit fast 50jähriger Berufserfahrung - davon über 40 Jahre im internationalen Auktionsgeschäft - gerne zur Verfügung.

Auch wenn es um den Verkauf Ihrer Sammlung - oder Teilen daraus - geht, bin ich gerne Ihr Partner.

Auf dieser Webseite stelle ich Ihnen in Zukunft in loser Folge interessante Objekte - Sammlungen oder Einzelstücke - vor, die ich Ihnen zu Festpreisen anbieten kann.

Ein ausgewogenes Angebot an philatelistischer Literatur wird die Angebotspalette ergänzen.

Vielleicht haben Sie auch Lust, Marktanalysen und Kommentare, Bemerkenswertes und zuweilen Skurriles aus dem Gebiet der Philatelie in meinem "Bulletin" zu lesen, das viele von Ihnen noch aus der Zeit der SCHWANKE-AUKTIONEN kennen werden.

Schreiben Sie mir Ihre Meinung - ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Aus dem Schwanke-Archiv...

Die nachfolgenden Artikel sind aus dem Bulletin der Schwanke-Auktionsfirma übernommen worden und werden hier dem geneigten Leser auch weiterhin zur Verfügung stehen.

Wie Hans-Joachim Schwanke selbst in seinem kurzen Auktions-Vorwort auf dieser Internet-Seite bereits mitgeteilt hat, wird am 24.–25 Juni 2016, nach beinahe einem halben Jahrhundert des Auktionsgeschäfts, die 356. Schwanke-Auktion zugleich auch die letzte unter dieser Firmierung sein. Diese Zahl steht für eine eindrucksvolle Parade eigenständiger philatelistischer Versteigerungen ebenso wie für eine imposante persönliche Bilanz.

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Neulich hat man mich gefragt, wie es denn komme, dass über den insgesamt doch regen und umsatzträchtigen philatelistischen Auktionsmarkt weder in der überregionalen Tagespresse noch in den gerade in Deutschland vielfältigen und eigentlich der Sache nach zuständigen Wirtschaftsmagazinen jemals etwas zu lesen sei. Diese Frage hätte eigentlich eine ausführliche empirische und analytische Beantwortung verdient. Dafür stehen aber hier und jetzt weder die Zeit noch der Raum zur Verfügung. Um wenigstens eine kurze Antwort will ich mich nach einigen Jahrzehnten Erfahrung und Vertrautheit mit beiden Branchen, dem Briefmarkenmarkt und dem Journalismus, aber nicht herumdrücken.

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Wir alle kennen das nur zu gut und haben es schon bis zum Überdruss mit eigenen Augen sehen müssen: Als „Sammlung Alle Welt“ wird manches Markengewusel gerne von kenntnisarmen Zusammenträgern tituliert, das dann von Händlern, Auktionatoren und anderen Erfahreneren nur (und allenfalls) mit ganz spitzen Fingern weitergereicht wird. Meist handelt es sich um umfangreiche Konglomerate von Steck- und Vordruckalben, in die der Sammler, nicht selten von Kindesbeinen an, alles dasjenige länderweise und in der Regel katalogunsicher einsortiert hat, was vor seinem Pinzettenzugriff nicht mehr zu retten war.

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„Never make fun on a name!“, lautet eine der eisernen Regeln für jeden Autor, der ernst genommen werden möchte. Jahrzehntelang habe ich mir in dieser Hinsicht nichts zu Schulden kommen lassen. Heute aber erlaube ich mir, ausnahmsweise ein wenig über die Stränge zu schlagen, denn selten war die Verlockung so groß; eine Verlockung aber, für die ich wiederum jede Verantwortung von mir weisen muss. Schuld ist vielmehr der launige Entwerfer eines kuriosen Briefmarken-Motivs: jener letzten „überlebenden“, obwohl noch nicht einmal amtlich verausgabten Marke der (heute) brasilianischen Provinz ACRE. Das spektakuläre Markenbild gibt der allgemeinen Aufmerksamkeit u.a. eine tanzende, jauchzende und eben bedenklich schwankende Schildkröte als auffälligstes von mehreren Utensilien eines regional bedeutungsträchtigen, ja dokumentarischen Motiv-Inventars preis. Da wir einer biederen Schildkröte keine unmäßige Neigung zum Alkohol unterstellen möchten, können wir nur vermuten, dass sie sich an einigen der lokal reichlich verbreiteten halluzinogenen Pilze gütlich getan haben muss. Wie sonst sollten wir uns dieses luftig dahintänzelnde Reptil plausibel machen?

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Es gibt wenigstens drei verschiedene Methoden, alle gleichermaßen bewährt, mittels deren der Interessent sich gründlich über die Schwerpunkte und Vorzüge, die Spezialisierungen und die Eigentümlichkeiten eines Auktionsangebots informieren kann. Zwei von ihnen dürfen als traditionell gelten, die dritte steht dank der technischen Entwicklung erst seit wenigen Jahren zur Verfügung. Sie alle haben ihre gesonderten Vorzüge, weshalb hier keiner der drei Methoden zu Lasten der jeweils anderen der Vorzug gegeben werden soll; sie alle lassen sich zudem sinnvoll und zeitökonomisch kombinieren.

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