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        "name": "Hans-Joachim Schwanke"
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (36): &quot;Ein Zweizeiler mit Zierstücken oben und unten&quot;...",
            "summary": "<p>... lautet wohl nach der klassischen Stempelterminologie von Hans-Joachim Andersen <strong>[1]</strong> die korrekte Bezeichnung für den</p>\n<h2>Hamburger Schmetterlingsstempel</h2>\n<p>Es wird Zeit, dass wir ein wenig über die Abstempelungen der Hamburger Postämter sprechen, und ich möchte mit dem bekanntesten Stempel des Hamburger Stadtpostamtes beginnen. \"Zierstücke - oben und unten\",  die Positionierung ist genauso offensichtlich wie Janosch`s \"Fuchs, mit dem buschigen Schwanz - hinten\".</p>\n",
            "content_html": "<p>... lautet wohl nach der klassischen Stempelterminologie von Hans-Joachim Andersen <strong>[1]</strong> die korrekte Bezeichnung für den</p>\n<h2>Hamburger Schmetterlingsstempel</h2>\n<p>Es wird Zeit, dass wir ein wenig über die Abstempelungen der Hamburger Postämter sprechen, und ich möchte mit dem bekanntesten Stempel des Hamburger Stadtpostamtes beginnen. \"Zierstücke - oben und unten\",  die Positionierung ist genauso offensichtlich wie Janosch`s \"Fuchs, mit dem buschigen Schwanz - hinten\".</p>\n\n<p>In der philatelistischen Terminologie muss nun einmal alles sehr genau bestimmt sein, aber ich plädiere doch dafür, beim etwas romantischeren und volkstümlichen \"Schmetterling\" zu bleiben. Diese Stempeltype war fast 40 Jahre lang, nämlich von 1823 bis 1862, in Gebrauch. Es versteht sich, dass es bei einer derart langen Verwendungszeit verschiedene Typen gab. Das Handbuch von Dr. Meyer-Margreth <strong>[2]</strong> listet 14 verschiedene Typen auf, die sich zum Teil nur geringfügig unterscheiden und mit denen ich Sie hier gar nicht quälen will. Zwei Gruppen kann man deutlich unterscheiden: Die Stempel mit einem Punkt hinter \"Hamburg\" und die Stempel, die diesen Punkt am Ende nicht haben. Briefe mit Schmetterlingsstempeln zu bekommen, ist kein teures Vergnügen; im Internethandel oder auf Messen kann man Stücke ab 10-15 Euro bekommen, allerdings sollten Sie auf komplette und klare Abschläge achten. Das ist gar nicht so einfach, weil der Schmetterlingsstempel recht groß ist.</p>\n<figure class=\"post__image post__image--wide\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London.jpg\" alt=\"So ein Brief ist doch der ideale Anfang für eine Sammlung der Schmetterlingsstempel! Ein Neujahrsgruß nach England, vom 25.Dezember 1858 - 6 Tage später erschienen die ersten Hamburger Briefmarken. Empfänger des kleinen Briefes war Rudolph Frentzel, ein Londoner Pelzhändler und ein bekannter Numismatiker, dessen Münzensammlung später, im Jahre 1895, bei Sotheby&#96;s versteigert werden sollte.\" width=\"1064\" height=\"589\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/responsive/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/responsive/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/responsive/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/responsive/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/responsive/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/responsive/St.P.A._Schmetterling_1858-12-25_Zierbrief-n.-London-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption> So ein Brief ist doch der ideale Anfang für eine Sammlung der Schmetterlingsstempel! Ein Neujahrsgruß nach England, vom 25.Dezember 1858 - 6 Tage später erschienen die ersten Hamburger Briefmarken. Empfänger des kleinen Briefes war Rudolph Frentzel, ein Londoner Pelzhändler und ein bekannter Numismatiker, dessen Münzensammlung später, im Jahre 1895, bei Sotheby`s versteigert werden sollte.</figcaption>\n</figure>\n<p>Nachfolgend stelle ich Ihnen nun  - in einigermaßen chronologischer Reihenfolge - ein paar \"besondere\" Briefe mit dem Schmetterlingsstempel vor, ohne den Anspruch zu erheben, sämtliche einzelnen Typen abzubilden. Mit der Abbildung eines \"Vorläufer\"-Stempels beginnt die Galerie:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1860-02-29_Schaltjahr.jpg\" data-size=\"1064x692\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1860-02-29_Schaltjahr-thumbnail.webp\" alt=\"Bermuda-Fleuron(02)\" width=\"768\" height=\"499\"></a>\n<figcaption>.. mit Zierstück unten\" oder doch lieber \"Fleuron\",wie die Engländer sagen?. Diese Stempeltype war viele Jahre besonders in den Britischen Kolonien beliebt</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1824-04-17.jpg\" data-size=\"1064x712\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1824-04-17-thumbnail.webp\" alt=\"Hat Hamburg dort abgeguckt? 1824, 17.April. Eine sehr frühe Verwendung des Schmetterlingsstempels, 'Hamburg' mit Punkt dahinter.\" width=\"768\" height=\"514\"></a>\n<figcaption>Hat Hamburg dort abgeguckt? 1824, 17.April. Eine sehr frühe Verwendung des Schmetterlingsstempels, \"Hamburg\" mit Punkt dahinter.</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1826-05-23_Monat-kopfstehend.jpg\" data-size=\"1064x747\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1826-05-23_Monat-kopfstehend-thumbnail.webp\" alt=\"'Verunglückte' Stempelabschläge: Der Monat steht kopf\" width=\"768\" height=\"539\"></a>\n<figcaption>\"Verunglückte\" Stempelabschläge: Der Monat steht kopf</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1834-09-10_Jz.dreistellig.jpg\" data-size=\"1064x854\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1834-09-10_Jz.dreistellig-thumbnail.webp\" alt=\"Hier fehlt die '1' - die ist aus dem Stempel herausgefallen\" width=\"768\" height=\"616\"></a>\n<figcaption>Hier fehlt die \"1\" - die ist aus dem Stempel herausgefallen</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1838-08-05_Jz.kopfsteh..jpg\" data-size=\"1064x695\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1838-08-05_Jz.kopfsteh.-thumbnail.webp\" alt=\"1834 -Die Jahreszahl steht kopf und ist teilweise zudem auch noch spiegelverkehrt. Der Postbeamte war vielleicht geistig noch nicht anwesend!\" width=\"768\" height=\"502\"></a>\n<figcaption>1834 -Die Jahreszahl steht kopf und ist teilweise zudem auch noch spiegelverkehrt. Der Postbeamte war vielleicht geistig noch nicht anwesend!</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<h4>Stempelbesonderheiten...</h4>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1852-02-02_Dienstsache-Ausland.jpg\" data-size=\"1064x508\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1852-02-02_Dienstsache-Ausland-thumbnail.webp\" alt=\"Eine Dienstsache ins Ausland\" width=\"768\" height=\"367\"></a>\n<figcaption>Eine Dienstsache ins Ausland</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1855-01-08_Reco-nach-Holland.jpg\" data-size=\"1064x739\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1855-01-08_Reco-nach-Holland-thumbnail.webp\" alt=\"Einschreiben nach Holland\" width=\"768\" height=\"533\"></a>\n<figcaption>Einschreiben nach Holland</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1856_04_17_Reco-nach-Holland.jpg\" data-size=\"1064x720\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1856_04_17_Reco-nach-Holland-thumbnail.webp\" alt=\".. und gleich noch einmal\" width=\"768\" height=\"520\"></a>\n<figcaption>.. und gleich noch einmal</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<h4>Nicht häufige Versendungsformen...</h4>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1856_12_02_Honolulu-Hawaii.jpg\" data-size=\"1064x582\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1856_12_02_Honolulu-Hawaii-thumbnail.webp\" alt=\"Die Destination 'Hawaii' ist ziemlich selten\" width=\"768\" height=\"420\"></a>\n<figcaption>Die Destination \"Hawaii\" ist ziemlich selten</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1856-01-30_nach-Puebla.jpg\" data-size=\"1064x593\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1856-01-30_nach-Puebla-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Mexico\" width=\"768\" height=\"428\"></a>\n<figcaption>Nach Mexico</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1857-06-06_Rio-Grande-Brasilien.jpg\" data-size=\"1064x586\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1857-06-06_Rio-Grande-Brasilien-thumbnail.webp\" alt=\"und nach Brasilien\" width=\"768\" height=\"423\"></a>\n<figcaption>und nach Brasilien</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<h4>Destinationen...</h4>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1859-11-18.jpg\" data-size=\"1064x618\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1859-11-18-thumbnail.webp\" alt=\"Verwendung des Stempels während der Markenzeit\" width=\"768\" height=\"446\"></a>\n<figcaption>Verwendung des Stempels während der Markenzeit</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1860-02-29_Schaltjahr-2.jpg\" data-size=\"1064x692\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/104/gallery/St.P.A._Schmetterling_1860-02-29_Schaltjahr-2-thumbnail.webp\" alt=\"1860 war ein Schaltjahr: 29.Februar!\" width=\"768\" height=\"499\"></a>\n<figcaption>1860 war ein Schaltjahr: 29.Februar!</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<h4>Späte Verwendungen...</h4>\n<p>Ich denke, viele verschiedene Typen sind klar zu erkennen. Vielleicht macht es auch Ihnen Spaß,  auf die Jagd nach den unterschiedlichen Stempeln zu gehen?</p>\n<p><em>[1] Hans-Joachim Anderson. Die Bezeichnung der Poststempelformen. Eine Einführung in die stempelkundliche Terminologie. 1970. </em></p>\n<p><em>[2] Dr.Ernst Meyer-Margreth. Die Poststempel von Hamburg. Von der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts bis gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Hamburg,1965.</em></p>",
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (35): Hamburg - &quot;konsularisch&quot; betrachtet",
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            "content_html": "<p><strong>Bei Studien im Hamburger Staatsarchiv</strong> fiel mir vor einiger Zeit ein umfangreicher Aktenbestand auf, der sich auf Hamburgs konsularischen Vertretungen im Ausland um die Mitte des 19.Jahrhundert bezog.<strong>[1]</strong> Der Bestand umfasst Korrespondenzen, Dienstschreiben und Berichte von nicht weniger als <strong>54 Hamburgischen Konsulaten, die im Zeitraum von 1837 bis 1867 bestanden</strong> und deren Akten im Staatsarchiv erhalten sind. In allen \"wichtigen\" Hafen- und Handelsstädten war Hamburg konsularisch vertreten, von \"Alicante\" bis \"Syra\". Erstaunlicherweise findet sich auch ein Konsulat in Dresden und ein Vizekonsulat auf den Scilly-Inseln (!).</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/Hamburger-Consulat-St.Helena.jpg\" alt=\"Ein Brief vom Hamburgischen Konsulat auf St.Helena\" width=\"769\" height=\"414\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburger-Consulat-St.Helena-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburger-Consulat-St.Helena-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburger-Consulat-St.Helena-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburger-Consulat-St.Helena-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburger-Consulat-St.Helena-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburger-Consulat-St.Helena-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Ein Brief vom Hamburgischen Konsulat auf St.Helena</figcaption>\n</figure>\n<p>Meine Hoffnung, in den Akten irgendwelche Reglements bezüglich der Handhabung von Postsachen (z.B. in Bezug auf eine eventuelle Portofreiheit, das \"Handling\" der Beförderung diplomatischer Post in besonderen Beuteln o.ä.) zu finden, erfüllte sich nicht. Hintergrund dieser Recherche war, wie Sie gleich sehen werden, das Auftauchen zweier interessanter Belege, bei denen ein \"Hamburgisches Konsulat\" eine Rolle spielte ...</p>\n<h2>Das Hamburg-Lübeckische Konsulat in Amsterdam</h2>\n<p>Vor einigen Jahren \"stolperte\" ich über einen sehr originellen Beleg: Ein Brief aus den Niederlanden nach Lübeck mit <strong>zwei aufgeklebten Siegeloblaten</strong> des \"Hamburgischen\" bzw. des \"Lübeckischen\" Konsulates in Amsterdam, gelaufen nach Lübeck an den Senator Curtius, also mit Sicherheit eine offizielle Dienstsache.</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/1148.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"698\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/1148-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/1148-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/1148-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/1148-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/1148-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/1148-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<p>Die damalige Beschreibung des Briefes im Auktionskatalog lautete: \"1865, äusserst seltener Hamburger Konsulatsbrief vom \"Hamburgischen General-Consulat zu Amsterdam\", mit vorderseitig zwei verschiedenen aufgeklebten Siegel-Oblaten der beiden Consulate (Hamburg und Lübeck, die gemeinsam betrieben wurden), gelaufen an den Senator Curtius in Lübeck. Es ist noch ein weiterer ähnlicher Brief aus gleicher Korrespondenz, jedoch mit aufgestempelten Siegeln, bekannt...\" Die Frage war für mich, warum beide Siegeloblaten aufgeklebt waren, üblicherweise wurde rückseitig ein Lack- oder Papiersiegel angebracht. Die Taxierungen zeigen, dass der Brief (bar) frankiert, Portofreiheit also ausgeschlossen war.</p>\n<h2>Und dann gab es noch das im Attest erwähnte Pendant-Stück </h2>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief.jpg\" alt=\"Aus gleicher Korrespondenz an Senator Curtius in Lübeck. Bei diesem Brief sind die Siegel aufgedruckt bzw. aufgestempelt. Entsprechende Umschläge waren vermutlich für den Gebrauch vorbereitet worden.\" width=\"1064\" height=\"654\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/responsive/Hamburg-Lueck_Konsulatsbrief-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Aus gleicher Korrespondenz an Senator Curtius in Lübeck. Bei diesem Brief sind die Siegel aufgedruckt bzw. aufgestempelt. Entsprechende Umschläge waren vermutlich für den Gebrauch vorbereitet worden.</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/Vlissingen-an-Broekman_1862.jpg\" data-size=\"939x486\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/Vlissingen-an-Broekman_1862-thumbnail.webp\" alt=\"Auch innerhalb der Niederlande war das Porto zu bezahlen. Ein Brief aus dem Jahr 1862 an Konsul Broekman in Amsterdam\" width=\"768\" height=\"397\"></a>\n<figcaption>Auch innerhalb der Niederlande war das Porto zu bezahlen. Ein Brief aus dem Jahr 1862 an Konsul Broekman in Amsterdam</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/Den-Helder-an-Bunge_1865_Rs-Lacksiegel.jpg\" data-size=\"613x661\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/Den-Helder-an-Bunge_1865_Rs-Lacksiegel-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"661\"></a></figure>\n</div></div>\n<p>Zu den vielfältigen Aufgaben des Konsulates gehörten (wie auch heutzutage noch) Routinesachen wie das Ausstellen von Pässen; aber auch Handels- und Schifffahrtsrechtssachen, z.B. Regulierung von Havarie-Schäden, an denen Hamburger Schiffe beteiligt waren, gehörten dazu.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/Bunge_1865_Rotterdam-Amsterdam.jpg\" data-size=\"1064x636\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/Bunge_1865_Rotterdam-Amsterdam-thumbnail.webp\" alt=\"Ab 1865 war Herr Bunge Generalkonsul für Hamburg und Lübeck\" width=\"768\" height=\"459\"></a>\n<figcaption>Ab 1865 war Herr Bunge Generalkonsul für Hamburg und Lübeck</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/HH_Konsulat-Amsterdam_01.jpg\" data-size=\"1026x572\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/HH_Konsulat-Amsterdam_01-thumbnail.webp\" alt=\"Hier noch zwei weitere Briefe an Konsul Bunge. Bei dem ersten hat der Adressat die armen Lübecker unterschlagen ...\" width=\"768\" height=\"428\"></a>\n<figcaption>Hier noch zwei weitere Briefe an Konsul Bunge. Bei dem ersten hat der Adressat die armen Lübecker unterschlagen ...</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/HH_Konsulat-Amsterdam_02.jpg\" data-size=\"989x640\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/103/gallery/HH_Konsulat-Amsterdam_02-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"497\"></a></figure>\n</div></div>\n<h2>Fazit</h2>\n<p>Neben den rückseitigen roten Lacksiegeln tauchen blaue Negativ-Siegelstempel vorderseitig auf etlichen Dienstbriefen der Hamburgischen Konsulate in Holland auf, ab ca. dem Jahre1865.  Eine \"postalische Funktion\" dürften sie aber nicht gehabt haben. Eindrucksvoll sind die Stempel ganz bestimmt, besonders wenn auf einem Umschlag gleich die Hamburger Burg und der Lübecker Doppeladler zu sehen waren!</p>\n<p><em>[1] Staatsarchiv Hamburg, Signatur 132-6</em></p>",
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (34): Hamburgs &quot;letzter Mohikaner&quot;",
            "summary": "Die Überschrift hört sich zwar dramatisch an - in der Tat spreche ich aber von Hamburgs letzter Briefmarke, der Wertstufe zu 2 1/2 Schilling, die erst im Mai 1867 erschien und die damit nur eine Lebensdauer von gut 7 Monaten hatte. 2 1/2 Schilling war&hellip;",
            "content_html": "<p>Die Überschrift hört sich zwar dramatisch an - in der Tat spreche ich aber von <strong>Hamburgs letzter Briefmarke</strong>, der Wertstufe zu 2 1/2 Schilling, die erst im Mai 1867 erschien und die damit nur eine Lebensdauer von gut 7 Monaten hatte. 2 1/2 Schilling war ja das Porto nach Dänemark, das vom Hamburger Stadtpostamt benötigt wurde, nachdem das dänische Oberpostamt nach dem Ende des deutsch-dänischen Krieges im Jahre 1864 geschlossen worden war. Im Jahre 1864 war man, um schnell die gewünschte Wertstufe zur Verfügung zu haben, auf das Steindruckverfahren der Firma Adler ausgewichen (vergl. \"Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (5)\"); 300.000 Marken waren damals gedruckt worden, und die waren jetzt ziemlich verbraucht. Da die Steindruckmarken aber doch ziemlich \"mickrig\" im Druck erschienen (die Platten nutzten sich schnell ab, die Farben waren \"instabil\"), beauftragte man nun wieder die bewährte Senatsdruckerei Meißner mit ihrem <strong>Buchdruck</strong>verfahren. Die Druckqualität sollte doch wesentlich besser ausfallen - so zumindest dachte man. Das Resultat aber war, gelinde gesagt, ziemlich ernüchternd. Die Grüntöne variieren, ebenso die vielen Bezeichnungen von \"dkl`flaschengrün\" über \"stumpfolivgrün\", \"graugrün\", \"dunkelopalgrün\" bis \"dunkelgrün\" - da soll sich noch jemand auskennen. Der \"Michel\" listet dennoch zwei Farben auf, \"a\" und \"b\" , unter denen wohl die helleren und die dunkleren Nuancen zusammengefasst sind. Zähnungsabarten gibt es auch einige, wie ich gleich zeigen werde. Auch hier wurde offensichtlich in der Druckerei mit \"heißer Nadel gestrickt\". Von der gesamten Auflage von 192.000 Stück blieb am Ende (also zum 31.12.1867) gut die Hälfte übrig und wurde dann später mit den Restbeständen an die Firma Goldner verkauft.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"1\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22_OR-Streifen.jpg\" data-size=\"1064x269\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22_OR-Streifen-thumbnail.webp\" alt=\"Im Gegensatz zur ersten 2 1/2-Schilling-Marke jetzt ein neues 'Design'. Gute Druckqualität sieht aber anders aus....\" width=\"768\" height=\"194\"></a>\n<figcaption>Im Gegensatz zur ersten 2 1/2-Schilling-Marke jetzt ein neues \"Design\". Gute Druckqualität sieht aber anders aus....</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_zentriert.jpg\" data-size=\"478x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_zentriert-thumbnail.webp\" alt=\"Diese ist mal gut zentriert\" width=\"478\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Diese ist mal gut zentriert</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_Dreier.jpg\" data-size=\"1064x396\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_Dreier-thumbnail.webp\" alt=\"Streifeneinheiten sind gar nicht häufig\" width=\"768\" height=\"286\"></a>\n<figcaption>Streifeneinheiten sind gar nicht häufig</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_Paar-mit-WZ.jpg\" data-size=\"352x518\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_Paar-mit-WZ-thumbnail.webp\" alt=\"Ein Paar mit Wasserzeichen 'Turm', in der Aufsicht schwer zu erkennen\" width=\"352\" height=\"518\"></a>\n<figcaption>Ein Paar mit Wasserzeichen \"Turm\", in der Aufsicht schwer zu erkennen</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_Paar-mit-WZ_Rs01.jpg\" data-size=\"710x1064\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_Paar-mit-WZ_Rs01-thumbnail.webp\" alt=\"In der Durchsicht gut zu erkennen: Wasserzeichen 'Turm'\" width=\"710\" height=\"1064\"></a>\n<figcaption>In der Durchsicht gut zu erkennen: Wasserzeichen \"Turm\"</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/Hamburger-Wasserzeichen.jpg\" alt=\"... (das Papier) war zum Schutze gegen Fälschungen mit einem Wasserzeichen versehen. Die Druckbogen hatten eine solche Größe, dass auf ihnen zwei Markenblätter zu je 96 Stück gedruckt werden konnten. Das Wasserzeichen bestand aus zwei rechteckigen Rahmen mit je 12 Schlangenlinien, die unten in der Mitte durch eine Grundlinie verbunden waren, auf der sich das Hamburger Wappen befand. Beim Druck ist es vorgekommen, dass der Bogen nicht immer ganz genau auf die Druckplatte gelegt wurde. Dadurch ist es möglich, dass eine senkrechte Reihe ohne Wasserzeichen blieb; in solchen Fällen tragen die beiden untersten Marken der senkrechten Reihe Teile des Hamburger Wappens.\" width=\"1064\" height=\"752\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburger-Wasserzeichen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburger-Wasserzeichen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburger-Wasserzeichen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburger-Wasserzeichen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburger-Wasserzeichen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburger-Wasserzeichen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>... (das Papier) war zum Schutze gegen Fälschungen mit einem Wasserzeichen versehen. Die Druckbogen hatten eine solche Größe, dass auf ihnen zwei Markenblätter zu je 96 Stück gedruckt werden konnten. Das Wasserzeichen bestand aus zwei rechteckigen Rahmen mit je 12 Schlangenlinien, die unten in der Mitte durch eine Grundlinie verbunden waren, auf der sich das Hamburger Wappen befand. Beim Druck ist es vorgekommen, dass der Bogen nicht immer ganz genau auf die Druckplatte gelegt wurde. Dadurch ist es möglich, dass eine senkrechte Reihe ohne Wasserzeichen blieb; in solchen Fällen tragen die beiden untersten Marken der senkrechten Reihe Teile des Hamburger Wappens.</figcaption>\n</figure>\n<p>Das Farben\"spiel\" bei allen diesen Stücken ist doch ganz beeindruckend !?!</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/Hamburg_22a_Vierer_MU.jpg\" alt=\"\" width=\"532\" height=\"488\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Vierer_MU-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Vierer_MU-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Vierer_MU-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Vierer_MU-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Vierer_MU-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Vierer_MU-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Zwei Beispiele für die Zähnungsabarten</h2>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Viererblock ist in der Mitte waagerecht ungezähnt...</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/Hamburg_22a_Achter.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"157\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Achter-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Achter-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Achter-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Achter-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Achter-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/responsive/Hamburg_22a_Achter-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<p style=\"text-align: center;\">...der Achterstreifen beginnt mit drei \"Normalmarken\", dann folgt eine senkrechte Doppelzähnung und dann fehlt anschließend die senkrechte Zähnung bei drei Marken.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_EF.jpg\" data-size=\"1064x663\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22a_EF-thumbnail.webp\" alt=\"'a'-Farbe - jedenfalls so attestiert\" width=\"768\" height=\"479\"></a>\n<figcaption>\"a\"-Farbe - jedenfalls so attestiert</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22b_EF.jpg\" data-size=\"1064x692\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/102/gallery/Hamburg_22b_EF-thumbnail.webp\" alt=\"'b'-Farbe gemäß Prüfungsattest\" width=\"768\" height=\"499\"></a>\n<figcaption>\"b\"-Farbe gemäß Prüfungsattest</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Beide Briefe gingen an den gleichen Empfänger und wurden innerhalb von 5 Tagen versandt. Die dunkle Farbe zeigt einen viel klareren Druck als die etwas \"verwaschenere\" helle Nuance.</p>\n<p><em><sup>1</sup>Zitiert aus: Hamburg, seine Postgeschichte, Postwertzeichen und Poststempel. Festschrift zur Erinnerung an die 50jährige Wiederkehr des Gründungstages des Vereins für Briefmarkenkunde zu Hamburg von 1885. (Richard Weissenburg)</em></p>",
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                "name": "Hans-Joachim Schwanke"
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (33): Die Prägedruckmarken aus dem Jahre 1866",
            "summary": "Die „Prägedruckmarken“ Dies sind die einzigen beiden Marken, die nicht in Hamburg hergestellt wurden. Waren bisher sämtliche Hamburger Briefmarken bei den Druckereien Meisner (die Buchdruckmarken) und Adler (die Steindruckmarken) gedruckt worden, so wurde jetzt die preußische Staatsdruckerei in Berlin beauftragt. Diese Druckerei hatte zuvor bereits&hellip;",
            "content_html": "<h2>Die „Prägedruckmarken“</h2>\n<p>Dies sind die einzigen beiden Marken, die nicht in Hamburg hergestellt wurden. Waren bisher sämtliche Hamburger Briefmarken bei den Druckereien Meisner (die Buchdruckmarken) und Adler (die Steindruckmarken) gedruckt worden, so wurde jetzt die preußische Staatsdruckerei in Berlin beauftragt.</p>\n<p>Diese Druckerei hatte zuvor bereits die Hamburger Ganzsachenumschläge produziert, und zwar in den Wertstufen ½, 1 ½, 2, 3, 4 und 7 Schilling. (Vergl. „Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (24): Da wir gerade über Ganzsachen sprechen\"). Ab dem Oktober 1865 benötigte man nun in Hamburg die Briefmarken-Wertstufe zu „1 ½ Schilling“, weil der Portosatz nach Lübeck von 2 auf 1 ½ Schillinge <strong>gesenkt</strong> worden war. Was uns heutzutage als „Anpassung“ verkauft wird, ist ja in der Regel das Gegenteil davon.... Und die Staatsdruckerei in Berlin hatte den Prägestempel für den Ganzsachenumschlag ganz einfach für den Druck der Briefmarken verwenden können.</p>\n<p>In Berlin wurden zu der Zeit ausnahmslos Briefmarken im Prägedruck hergestellt und die preußische Druckerei war auf diesem Gebiet der Drucktechnik führend. Nun heißt es so schön in allen Literaturquellen: „...dem Publikum gefielen die sauber gedruckten Marken, wie auch die Umschläge mit den eingedruckten Wertzeichen [also die Ganzsachen] gut angenommen worden waren...“</p>\n<p>Neben der neuen Wertstufe bestand stets eine rege Nachfrage nach den 1 ¼-Schilling Marken (das war das Porto für Briefe nach Schleswig-Holstein). Die alten Vorräte gingen zur Neige. Und da die Qualität der Adler`schen Steindruckmarken durch Abnutzung des Druckstocks immer schlechter wurde, fragte der Hamburger Postmeister in Berlin an, ob man nicht diese Wertstufe auch dort produzieren könne.</p>\n<p>Der Prägestempel der Ganzsachenumschläge sei verwendbar, nur müssten die vier Ecken des Ganzsachen-Wertstempels zum Hochrechteck ergänzt werden, da sonst eine Verwechselungsgefahr mit etwaigen ausgeschnittenen Ganzsachen-Wertstempeln gegeben wäre (die Verwendung von Ganzsachen-Ausschnitten war in Hamburg streng verboten).</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_Ganzsachenausschnitt.jpg\" data-size=\"424x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_Ganzsachenausschnitt-thumbnail.webp\" alt=\"Nochmal zur Erinnerung: Der Ganzsachen-Wertstempel\" width=\"424\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Nochmal zur Erinnerung: Der Ganzsachen-Wertstempel</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20a_Paar.jpg\" data-size=\"532x491\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20a_Paar-thumbnail.webp\" alt=\"...und die Original-Marke. Ein Eckrandpaar in der 'a'-Farbe\" width=\"532\" height=\"491\"></a>\n<figcaption>...und die Original-Marke. Ein Eckrandpaar in der \"a\"-Farbe</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b.jpg\" data-size=\"471x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b-thumbnail.webp\" alt=\"...und die 'b'-Farbe zum Vergleich\" width=\"471\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>...und die \"b\"-Farbe zum Vergleich</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Interessanterweise ist also der Wert zu 1 ½ Schilling <strong>vor</strong> der Wertstufe „1 ¼“ erschienen (April bzw. Juni 1866). Um in der Reihenfolge der „Michel“-Nummerierung zu bleiben, zeige ich Ihnen hier aber die 1866er-Ausgabe in der bekannten aufsteigenden Wertstufen-Reihenfolge.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"1\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20a_Briefstueck.jpg\" data-size=\"1064x483\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20a_Briefstueck-thumbnail.webp\" alt=\"Schöne Farbe und klare Stempel\" width=\"768\" height=\"349\"></a>\n<figcaption>Schöne Farbe und klare Stempel</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20a_Nachsendefrankatur.jpg\" data-size=\"1064x632\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20a_Nachsendefrankatur-thumbnail.webp\" alt=\"Der Brief war zunächst als Ortsbrief mit 1/2 Schilling frankiert. Der Empfänger wohnte aber nicht 'hier', sondern in Kiel. 1 1/4 Schilling war das korrekte Porto\" width=\"768\" height=\"456\"></a>\n<figcaption>Der Brief war zunächst als Ortsbrief mit 1/2 Schilling frankiert. Der Empfänger wohnte aber nicht \"hier\", sondern in Kiel. 1 1/4 Schilling war das korrekte Porto</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_EF-Mecklenburg.jpg\" data-size=\"1064x700\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_EF-Mecklenburg-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Mecklenburg reichten 1 1/4 Schilling nicht, da erfolgte eine Nachtaxierung\" width=\"768\" height=\"505\"></a>\n<figcaption>Nach Mecklenburg reichten 1 1/4 Schilling nicht, da erfolgte eine Nachtaxierung</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_Paar_Brief.jpg\" data-size=\"1064x687\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_Paar_Brief-thumbnail.webp\" alt=\"Völlig korrekt nach Dänemark mit 2 1/2 Schilling frankiert. Der Postbeamte meinte aber wohl 'Grevesmühlen' statt Greismölle bei Vejle und übergab den Brief von Stadtpostamt ans Mecklenburgische Postamt ('HAMBURG BAHNHOF')\" width=\"768\" height=\"496\"></a>\n<figcaption>Völlig korrekt nach Dänemark mit 2 1/2 Schilling frankiert. Der Postbeamte meinte aber wohl \"Grevesmühlen\" statt Greismölle bei Vejle und übergab den Brief von Stadtpostamt ans Mecklenburgische Postamt (\"HAMBURG BAHNHOF\")</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/Hamburg_20b_Dreier_Reco.jpg\" alt=\"1 1/4 Schilling nach Marne in Schleswig-Holstein; die Recogebühr von 2 1/2 zusätzlichen Schillingen wurde gleich mitfrankiert\" width=\"1064\" height=\"661\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20b_Dreier_Reco-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20b_Dreier_Reco-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20b_Dreier_Reco-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20b_Dreier_Reco-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20b_Dreier_Reco-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20b_Dreier_Reco-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>1 1/4 Schilling nach Marne in Schleswig-Holstein; die Recogebühr von 2 1/2 zusätzlichen Schillingen wurde gleich mitfrankiert</figcaption>\n</figure>\n<p>Es gibt ein paar interessante <strong>Plattenfehler</strong> bei dieser Marke:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"4\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20aI_PlF.jpg\" data-size=\"460x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20aI_PlF-thumbnail.webp\" alt=\"Der Plattenfehler 'I' - '3' statt 'B'\" width=\"460\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Der Plattenfehler \"I\" - \"3\" statt \"B\"</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20bI_PlF-im-Paar.jpg\" data-size=\"261x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20bI_PlF-im-Paar-thumbnail.webp\" alt=\"Der gleiche Plattenfehler auf der unteren Marke\" width=\"261\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Der gleiche Plattenfehler auf der unteren Marke</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_Vierer_Abart-2.jpg\" data-size=\"805x1064\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_Vierer_Abart-2-thumbnail.webp\" alt=\"Der Plattenfehler 'II' - Das 'O' ziemlich zugeschmiert\" width=\"768\" height=\"1015\"></a>\n<figcaption>Der Plattenfehler \"II\" - Das \"O\" ziemlich zugeschmiert</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_Vierer_Abart_closeup-2.jpg\" data-size=\"374x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20b_Vierer_Abart_closeup-2-thumbnail.webp\" alt=\"Auch ohne große Lupe gut zu erkennen...\" width=\"374\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Auch ohne große Lupe gut zu erkennen...</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"616\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_Brief-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<figcaption>Der Plattenfehler \"II\" auf Brief. Doppelfrankatur vermutlich auf Grund des Gewichtes</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--right\"><figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup.jpg\" alt=\".. vergrößert - für &quot;Sehschwache&quot;\" width=\"180\" height=\"423\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20aII_PlF-II_closeup-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<figcaption>.. vergrößert - für \"Sehschwache\"</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/Hamburg_20a-Uu_Brief.jpg\" alt=\"Hier ist die Marke unten ungezähnt. Die Durchstichleiste muss ausgefallen sein\" width=\"1064\" height=\"628\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20a-Uu_Brief-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20a-Uu_Brief-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20a-Uu_Brief-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20a-Uu_Brief-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20a-Uu_Brief-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_20a-Uu_Brief-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Hier ist die Marke unten ungezähnt. Die Durchstichleiste muss ausgefallen sein</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_Neunerblock.jpg\" data-size=\"932x1064\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_Neunerblock-thumbnail.webp\" alt=\"Mal etwas anderes fürs Auge - nach dem ganzen 'Lila' der 1 1/4 Schilling-Wertstufe.\" width=\"768\" height=\"877\"></a>\n<figcaption>Mal etwas anderes fürs Auge - nach dem ganzen \"Lila\" der 1 1/4 Schilling-Wertstufe.</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_Briefst.jpg\" data-size=\"520x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_Briefst-thumbnail.webp\" alt=\"Die Abstempelung hat der Postbeamte gut hingekriegt!\" width=\"520\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Die Abstempelung hat der Postbeamte gut hingekriegt!</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_EF-Luebeck.jpg\" data-size=\"1064x660\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_EF-Luebeck-thumbnail.webp\" alt=\"Post nach Lübeck - 1 1/2 Schilling ab Oktober 1865\" width=\"768\" height=\"476\"></a>\n<figcaption>Post nach Lübeck - 1 1/2 Schilling ab Oktober 1865</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_EF-Goettingen.jpg\" data-size=\"1064x549\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_EF-Goettingen-thumbnail.webp\" alt=\"Der gleiche Portosatz ins Hannöversche. Im August 1867 wurde die Post nach Hannover vom preußischen Postamt abgefertigt\" width=\"768\" height=\"396\"></a>\n<figcaption>Der gleiche Portosatz ins Hannöversche. Im August 1867 wurde die Post nach Hannover vom preußischen Postamt abgefertigt</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/Hamburg_21_EF-Burgdorf.jpg\" alt=\"Nicht nach Burgwedel, sondern nach Burgdorf bei Hannover. Zuständig im Oktober 1867: das preußische Postamt in Hamburg.\" width=\"1064\" height=\"582\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_21_EF-Burgdorf-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_21_EF-Burgdorf-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_21_EF-Burgdorf-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_21_EF-Burgdorf-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_21_EF-Burgdorf-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Hamburg_21_EF-Burgdorf-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Nicht nach Burgwedel, sondern nach Burgdorf bei Hannover. Zuständig im Oktober 1867: das preußische Postamt in Hamburg.</figcaption>\n</figure>\n<p>Nach Beendigung des Drucks wurde die beiden Originalprägestempel aus Berlin an das Hamburger Staatsarchiv übergeben und sie werden im Museum für Hamburgische Geschichte verwahrt. Amtliche oder gar private Neudrucke wurden NIE angefertigt. Alle heute im Handel befindlichen Neu-/Nachdrucke sind auf private Bestellung von unbefugt hergestellten Druckmaterialien produziert worden (vergl. Ausführungen im Kohl-HB, S. 431) Eine Ausnahme gab es dann doch: Auf der gleichen Seite des Kohl-Handbuches finden wir die Anmerkung \"Lediglich für die Bearbeitung des Kohl-Handbuches wurden von den je zwei 50er Galvanos jeden Wertes (ohne Reihenzähler) im Sommer 1932 mit amtlicher Genehmigung je ein (ungeprägter) Schwarzabzug auf Illustrationspapier hergestellt.\" Die \"Illustrationsdrucke\" sehen dann so aus:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"1\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_Illustrationsbogen.jpg\" data-size=\"808x929\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_21_Illustrationsbogen-thumbnail.webp\" alt=\"Sogar mit Zwischenstegen!\" width=\"768\" height=\"883\"></a>\n<figcaption>Sogar mit Zwischenstegen!</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20_Probedruckbogen.jpg\" data-size=\"815x955\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/gallery/Hamburg_20_Probedruckbogen-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"900\"></a></figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01.jpg\" alt=\"Ich habe einmal eine Bogenrückseite gescant, sonst glaubt es vielleicht keiner.\" width=\"532\" height=\"257\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/HH_Ruecks.Illustrationsbogen01-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Ich habe einmal eine Bogenrückseite gescannt, sonst glaubt es vielleicht keiner.</figcaption>\n</figure>\n<p>Und zum Schluß noch eine kleine Kuriosität: Wie oben ausgeführt, wurden private Nachdrucke oder \"Facsimilés\" im Laufe der Jahre immer wieder einmal produziert. Hier sind einmal zwei \"Druckstöckel\". Damit kann man eine ganze Menge Spaß haben, oder sie auch als originelle Briefbeschwerer benutzen...</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/Sockel_01.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"641\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Sockel_01-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Sockel_01-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Sockel_01-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Sockel_01-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Sockel_01-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/101/responsive/Sockel_01-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<p> </p>",
            "author": {
                "name": "Hans-Joachim Schwanke"
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                   "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte"
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            "date_published": "2026-03-27T09:34:00+01:00",
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (32): 1865 - Farbwechsel von Orange zu Lila - Verwechselungsgefahr oder Vorgabe des Weltpostvereins?",
            "summary": "Im Jahre 1865 erschien die Freimarke zu 7 Schilling in violetter Farbe. Spontan könnte man denken, dass der Auslöser dieses neuen Wertzeichens die Verwechselungsgefahr der \"orangenen 7 Schilling\" mit der gelben 9 Schilling-Marke gewesen sei. Aber aus den Protokollen der Postdeputation geht hervor, dass eine&hellip;",
            "content_html": "<p><strong>Im Jahre 1865 erschien die Freimarke zu 7 Schilling in violetter Farbe.</strong> Spontan könnte man denken, dass der Auslöser dieses neuen Wertzeichens die Verwechselungsgefahr der \"orangenen 7 Schilling\" mit der gelben 9 Schilling-Marke gewesen sei. Aber aus den Protokollen der Postdeputation geht hervor, dass eine Anpassung an die Postvereinsfarbe (lila) - z.B. der (Thurn &amp; Taxis`schen) 5 Silbergroschen- bzw. 15 Kreuzer-Wertstufe - beabsichtigt war. Vielleicht wollte man auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen...(?!) Die 7 Schilling in orange blieb jedenfalls frankaturgültig und konnte aufgebraucht werden, aber die violette Schwester dominiert die vorhandenen Korrespondenzen ab dem 2.Quartal 1865.</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/Hamburg_19_OR-Streifen.jpg\" alt=\"Hier fehlen nur die Seitenränder, sonst ein kompletter Oberrandstreifen mit 8 Marken\" width=\"1064\" height=\"261\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_OR-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_OR-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_OR-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_OR-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_OR-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_OR-Streifen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Hier fehlen nur die Seitenränder, sonst ein kompletter Oberrandstreifen mit 8 Marken</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19U.jpg\" data-size=\"481x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19U-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"481\" height=\"532\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19U_Randstueck.jpg\" data-size=\"532x368\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19U_Randstueck-thumbnail.webp\" alt=\"Zwei Farbnuancen, schon im 'Kohl'-Handbuch erwähnt. Beide ungezähnte Stücke sind mit vollständiger Originalgummierung. Also: 'Amtlich nicht verausgabt' , Probedrucke oder Makulatur aus Restbeständen?\" width=\"532\" height=\"368\"></a>\n<figcaption>Zwei Farbnuancen, schon im \"Kohl\"-Handbuch erwähnt. Beide ungezähnte Stücke sind mit vollständiger Originalgummierung. Also: \"Amtlich nicht verausgabt\" , Probedrucke oder Makulatur aus Restbeständen?</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Es nicht klar, ob die ungezähnte Marke nicht doch gebraucht worden ist. Wird eine postalische Verwendung im \"Kohl\"-Handbuch noch ausgeschlossen, bestätigt der \"Michel\"-Katalog das Vorkommen solcher Stücke, wenn auch nur mit einer Notierung von \"-.-\" . Mir sind zwei lose gestempelte Exemplar und ein Brief bekannt. Alle drei sind aber nicht breit genug geschnitten, um wirklich als \"gebrauchte Ungezähnte\" durchzugehen.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Luxusbriefstueck.jpg\" data-size=\"532x511\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Luxusbriefstueck-thumbnail.webp\" alt=\"Stempel des Stadtpostamtes - die Marke einmal sehr gut zentriert!\" width=\"532\" height=\"511\"></a>\n<figcaption>Stempel des Stadtpostamtes - die Marke einmal sehr gut zentriert!</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Bahnhofstpl.jpg\" data-size=\"481x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Bahnhofstpl-thumbnail.webp\" alt=\"Bahnhofsstempel des preussischen Postamtes\" width=\"481\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Bahnhofsstempel des preussischen Postamtes</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_STADE.jpg\" data-size=\"498x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_STADE-thumbnail.webp\" alt=\"Fremdentwertung im hannöverschen STADE\" width=\"498\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Fremdentwertung im hannöverschen STADE</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Paar_Strichstempel.jpg\" data-size=\"532x291\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Paar_Strichstempel-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"532\" height=\"291\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_braunroter-Stempel.jpg\" data-size=\"532x307\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_braunroter-Stempel-thumbnail.webp\" alt=\"Stadtpoststempel in braunroter Farbe\" width=\"532\" height=\"307\"></a>\n<figcaption>Stadtpoststempel in braunroter Farbe</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Dreier_Ortsstempel.jpg\" data-size=\"1064x481\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Dreier_Ortsstempel-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"347\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Dreier_Strichstempel.jpg\" data-size=\"1042x396\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Dreier_Strichstempel-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"292\"></a></figure>\n</div></div>\n<p>Das kennen Sie schon: die Wertstufe zu 7 Schilling war vorgesehen für Post nach Holland und nach England. Hier ein paar Beispiele:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/Hamburg_19_Amsterdam.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"689\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Amsterdam-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Amsterdam-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Amsterdam-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Amsterdam-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Amsterdam-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Amsterdam-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/Hamburg_19_Bury-England.jpg\" alt=\"Einmal nicht an (häufigere) Adressen in London...\" width=\"1064\" height=\"745\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Bury-England-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Bury-England-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Bury-England-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Bury-England-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Bury-England-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/responsive/Hamburg_19_Bury-England-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Einmal nicht an (häufigere) Adressen in London...</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_England-London.jpg\" data-size=\"1064x573\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_England-London-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"414\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Randstueck-Brief.jpg\" data-size=\"1064x459\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/100/gallery/Hamburg_19_Randstueck-Brief-thumbnail.webp\" alt=\"Als Randstück auf Briefen selten zu finden. Der linke Brief mit frühem Datum vom April 1865\" width=\"768\" height=\"331\"></a>\n<figcaption>Als Randstück auf Briefen selten zu finden. Der linke Brief mit frühem Datum vom April 1865</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p> </p>",
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                "name": "Hans-Joachim Schwanke"
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (31): Die &quot;Gezähnten&quot; kommen! (2)",
            "summary": "Der zweite Teil meiner \"Aspekte\" zu den gezähnten Ausgaben beginnt mit der Wertstufe zu 2 Schilling. Hier zuerst ein paar prachtvolle Einheiten: Als Einzelfrankatur war der 2-Schilling-Wert bestimmt für die Post nach Lübeck sowie von und nach Ritzebüttel (Cuxhaven): So ging das natürlich nicht -&hellip;",
            "content_html": "<p>Der zweite Teil meiner \"Aspekte\" zu den gezähnten Ausgaben beginnt mit der <strong>Wertstufe zu 2 Schilling.</strong> Hier zuerst ein paar prachtvolle Einheiten:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_13_OR-Streifen.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"261\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_OR-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_OR-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_OR-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_OR-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_OR-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_OR-Streifen-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Viererblock.jpg\" data-size=\"494x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Viererblock-thumbnail.webp\" alt=\"Postfrische Einheit\" width=\"494\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Postfrische Einheit</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Randpaar.jpg\" data-size=\"532x244\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Randpaar-thumbnail.webp\" alt=\"Die Reihenzähler waren links und rechts\" width=\"532\" height=\"244\"></a>\n<figcaption>Die Reihenzähler waren links und rechts</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Paar.jpg\" data-size=\"532x294\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Paar-thumbnail.webp\" alt=\"Meistens erfolgte die Entwertung durch den dicken Strichstempel\" width=\"532\" height=\"294\"></a>\n<figcaption>Meistens erfolgte die Entwertung durch den dicken Strichstempel</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_EF-Briefstueck.jpg\" data-size=\"532x307\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_EF-Briefstueck-thumbnail.webp\" alt=\"Hier einmal der Ortsstempel des Stadtpostamtes\" width=\"532\" height=\"307\"></a>\n<figcaption>Hier einmal der Ortsstempel des Stadtpostamtes</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Misch_10-Briefstueck.jpg\" data-size=\"532x303\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Misch_10-Briefstueck-thumbnail.webp\" alt=\"Klare Ortsstempel sind nicht so häufig\" width=\"532\" height=\"303\"></a>\n<figcaption>Klare Ortsstempel sind nicht so häufig</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Als Einzelfrankatur</strong> war der 2-Schilling-Wert bestimmt für die Post nach Lübeck sowie von und nach Ritzebüttel (Cuxhaven):</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck.jpg\" alt=\"\" width=\"1057\" height=\"647\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Ef-n.Luebeck-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Ritzebuettel_1867_Schuchmacher03-Letzttag.jpg\" data-size=\"1064x444\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Ritzebuettel_1867_Schuchmacher03-Letzttag-thumbnail.webp\" alt=\"'Fast' ein Letzttag: 30.12.1867\" width=\"768\" height=\"320\"></a>\n<figcaption>\"Fast\" ein Letzttag: 30.12.1867</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Ritzebuettel_1866_nichtVE.jpg\" data-size=\"596x359\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Ritzebuettel_1866_nichtVE-thumbnail.webp\" alt=\"Der Ritzebütteler Wellenstempel einmal nicht als Vorausentwertung verwendet\" width=\"596\" height=\"359\"></a>\n<figcaption>Der Ritzebütteler Wellenstempel einmal nicht als Vorausentwertung verwendet</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>So ging das natürlich nicht - 2 Schilling (statt 7) war dann wohl doch ein wenig \"optimistisch\":</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"595\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_INSUFFICIENTLY-PAID-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<p><strong>Mehrfachfrankaturen</strong> - very \"easy\" (nämlich per 2) nach Preussen:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_132_n.-Preussen.jpg\" data-size=\"1064x649\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_132_n.-Preussen-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Wörlitz bei Dessau - 4 Schilling\" width=\"768\" height=\"468\"></a>\n<figcaption>Nach Wörlitz bei Dessau - 4 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_132_n.-Pest-DOEPV.jpg\" data-size=\"1064x671\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_132_n.-Pest-DOEPV-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Pesth in den Postverein\" width=\"768\" height=\"484\"></a>\n<figcaption>Nach Pesth in den Postverein</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT....jpg\" alt=\"Frankatur nach Frankreich unzureichend - vermutlich 2.Gewichtsstufe (blaue &quot;2&quot; links oben)\" width=\"1064\" height=\"615\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT...-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT...-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT...-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT...-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT...-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_STPA_AFFRANCHISSEMENT...-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Frankatur nach Frankreich unzureichend - vermutlich 2.Gewichtsstufe (blaue \"2\" links oben)</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Misch_16_Frankreich.jpg\" data-size=\"1064x596\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Misch_16_Frankreich-thumbnail.webp\" alt=\"6 Schilling nach Frankreich wurden als korrektes Porto anerkannt. Der 'Hamburg'-Stempel des preußischen Postamtes wurde durchgestrichen und der Brief durch die Thurn &amp; Taxis&#96;sche Post befördert\" width=\"768\" height=\"430\"></a>\n<figcaption>6 Schilling nach Frankreich wurden als korrektes Porto anerkannt. Der \"Hamburg\"-Stempel des preußischen Postamtes wurde durchgestrichen und der Brief durch die Thurn &amp; Taxis`sche Post befördert</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Misch_16-Italien.jpg\" data-size=\"1064x653\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_13_Misch_16-Italien-thumbnail.webp\" alt=\"6 Schilling - ebenso nach Italien durch die Thurn &amp; Taxis&#96;sche Post\" width=\"768\" height=\"471\"></a>\n<figcaption>6 Schilling - ebenso nach Italien durch die Thurn &amp; Taxis`sche Post</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Eine \"Kombi\" haben wir noch:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_13_Misch_10.jpg\" alt=\"2 1/2 Schilling nach Mecklenburg\" width=\"1064\" height=\"638\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Misch_10-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Misch_10-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Misch_10-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Misch_10-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Misch_10-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_13_Misch_10-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>2 1/2 Schilling nach Mecklenburg</figcaption>\n</figure>\n<h2><strong>Die Wertstufe zu 3 Schilling</strong></h2>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_15_OR-Streifen.jpg\" alt=\"\" width=\"1064\" height=\"267\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c_Viererstreifen.jpg\" data-size=\"1064x299\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c_Viererstreifen-thumbnail.webp\" alt=\"Als gestempelter Streifen die größte bekannte Einheit\" width=\"768\" height=\"216\"></a>\n<figcaption>Als gestempelter Streifen die größte bekannte Einheit</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15-U_Paar.jpg\" data-size=\"532x236\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15-U_Paar-thumbnail.webp\" alt=\"Ungezähnt - aus den Restbeständen\" width=\"532\" height=\"236\"></a>\n<figcaption>Ungezähnt - aus den Restbeständen</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15_Viererblock.jpg\" data-size=\"489x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15_Viererblock-thumbnail.webp\" alt=\"Nicht häufige Einheit mit Originalgummierung, also nicht aus den Restbeständen\" width=\"489\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Nicht häufige Einheit mit Originalgummierung, also nicht aus den Restbeständen</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Als Einzelfrankatur</strong> war der 3-Schilling-Wert das Porto nach Bremen und Oldenburg:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c_EF_Bremen.jpg\" data-size=\"1064x701\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c_EF_Bremen-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"506\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15b_EF_Oldenburg.jpg\" data-size=\"1064x649\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15b_EF_Oldenburg-thumbnail.webp\" alt=\"Die seltene 'preußischblaue' Farbe\" width=\"768\" height=\"468\"></a>\n<figcaption>Die seltene \"preußischblaue\" Farbe</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Als Mehrfachfrankaturen...</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c-2_Frankreich.jpg\" data-size=\"1064x621\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c-2_Frankreich-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Frankreich - wieder einmal 6 Schilling\" width=\"768\" height=\"448\"></a>\n<figcaption>Nach Frankreich - wieder einmal 6 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c-2_mit-Abart-15-II_Stockholm.jpg\" data-size=\"1064x682\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c-2_mit-Abart-15-II_Stockholm-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Schweden. Die linke Marke mit dem Plattenfehler 'durchbrochener 'D-Abstrich'\" width=\"768\" height=\"492\"></a>\n<figcaption>Nach Schweden. Die linke Marke mit dem Plattenfehler \"durchbrochener \"D-Abstrich\"</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>... und als Kombinationsfrankaturen</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15b_Misch_11.jpg\" data-size=\"1064x675\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15b_Misch_11-thumbnail.webp\" alt=\"4 Schilling nach Preußen (= 3 Silbergroschen); wieder mit der guten 'Preußischblauen'!\" width=\"768\" height=\"487\"></a>\n<figcaption>4 Schilling nach Preußen (= 3 Silbergroschen); wieder mit der guten \"Preußischblauen\"!</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c_Misch_16.jpg\" data-size=\"1064x712\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_15c_Misch_16-thumbnail.webp\" alt=\"7 Schilling nach England\" width=\"768\" height=\"514\"></a>\n<figcaption>7 Schilling nach England</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Die Wertstufe zu 4 Schilling</strong></p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_16_OR-Streifen.jpg\" alt=\"Oberrandstreifen mit allen Rändern. 12 Streifen à 8 Marken ergab die Bogengröße von 96 Stück\" width=\"1064\" height=\"241\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Oberrandstreifen mit allen Rändern. 12 Streifen à 8 Marken ergab die Bogengröße von 96 Stück</figcaption>\n</figure>\n<p><strong>Als Einzelfrankatur</strong> deckte der 4-Schilling-Wert das Porto nach Preußen. Das entsprach 3 preußischen Silbergroschen.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_16_EF_Berlin.jpg\" data-size=\"1064x587\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_16_EF_Berlin-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"424\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_16_Coeln.jpg\" data-size=\"1064x424\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_16_Coeln-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"306\"></a></figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M..jpg\" alt=\"Für Briefe aus dem Briefkasten (ab 1.1.1865) galt auch der 4-Schilling-Tarif ins Thurn &amp; Taxis&#96;sche Postgebiet\" width=\"1064\" height=\"577\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M.-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M.-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M.-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M.-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M.-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_EF_Frankfurt-a.M.-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Für Briefe aus dem Briefkasten (ab 1.1.1865) galt auch der 4-Schilling-Tarif ins Thurn &amp; Taxis`sche Postgebiet</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_16_EF_Amsterdam.jpg\" data-size=\"1064x616\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_16_EF_Amsterdam-thumbnail.webp\" alt=\"Ab dem 1.11.1866 war das Porto nach den Niederlanden 4 Schilling\" width=\"768\" height=\"445\"></a>\n<figcaption>Ab dem 1.11.1866 war das Porto nach den Niederlanden 4 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_blau.jpg\" data-size=\"1064x683\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_blau-thumbnail.webp\" alt=\"Doppelt schwere Gewichtsstufe (links oben blaue '2'), daher Nachporto\" width=\"768\" height=\"493\"></a>\n<figcaption>Doppelt schwere Gewichtsstufe (links oben blaue \"2\"), daher Nachporto</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Eine Mehrfachfrankatur</strong></p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_16-2_Amsterdam.jpg\" alt=\"Dieser Brief aus gleicher Korrespondenz &quot;Holst, Amsterdam&quot; , wie oben, war doppelt schwer und daher korrekt mit 8 Schillingen frankiert\" width=\"1064\" height=\"601\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16-2_Amsterdam-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16-2_Amsterdam-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16-2_Amsterdam-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16-2_Amsterdam-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16-2_Amsterdam-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16-2_Amsterdam-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Dieser Brief aus gleicher Korrespondenz \"Holst, Amsterdam\" , wie oben, war doppelt schwer und daher korrekt mit 8 Schillingen frankiert</figcaption>\n</figure>\n<p>Zwischendurch eine Kuriosität:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt.jpg\" alt=\"Was hat sich der Absender dabei gedacht? Im hannöverschen Haselünne waren die Hamburger Briefmarken natürlich nicht gültig. Der Brief stammt vom 8.Dezember 1865 und hat den Postweg nach Berlin korrekt durchlaufen. Der Empfänger durfte Nachporto bezahlen.\" width=\"1064\" height=\"664\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_aus-Haseluenne_nicht-anerkannt-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Was hat sich der Absender dabei gedacht? Im hannöverschen Haselünne waren die Hamburger Briefmarken natürlich nicht gültig. Der Brief stammt vom 8.Dezember 1865 und hat den Postweg nach Berlin korrekt durchlaufen. Der Empfänger durfte Nachporto bezahlen.</figcaption>\n</figure>\n<p><strong>Zum Schluss eine feine Kombination</strong></p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_16_Misch_21_Warschau.jpg\" alt=\"Aus dem Briefkasten, dann der preußischen Post übergeben. 4 Silbergroschen (links unten &quot;4&quot; in Rötel) war der Tarif, das entsprach 5 1/3 Schillingen, die auf &quot;5 1/2&quot; aufgerundet wurden.  Es sind bisher nur 2 Briefe nach Warschau bekannt geworden.\" width=\"1064\" height=\"663\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_Misch_21_Warschau-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_Misch_21_Warschau-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_Misch_21_Warschau-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_Misch_21_Warschau-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_Misch_21_Warschau-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_16_Misch_21_Warschau-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Aus dem Briefkasten, dann der preußischen Post übergeben. 4 Silbergroschen (links unten \"4\" in Rötel) war der Tarif, das entsprach 5 1/3 Schillingen, die auf \"5 1/2\" aufgerundet wurden. Es sind bisher nur 2 Briefe nach Warschau bekannt geworden.</figcaption>\n</figure>\n<p><strong>Die Wertstufe zu 7 Schilling</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_17_Viererblock.jpg\" data-size=\"485x532\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_17_Viererblock-thumbnail.webp\" alt=\"Ungebrauchte Einheit mit vollständiger Originalgummierung\" width=\"485\" height=\"532\"></a>\n<figcaption>Ungebrauchte Einheit mit vollständiger Originalgummierung</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_17_EF_London.jpg\" data-size=\"1064x673\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/gallery/Hamburg_17_EF_London-thumbnail.webp\" alt=\"Fast schon 'Standard': 7 Schilling-Frankatur nach England. Aber die orangene 7 Schilling war nur 6 Monate im Postgebrauch und wurde schon bald durch die lilafarbige 7 Schilling ersetzt\" width=\"768\" height=\"486\"></a>\n<figcaption>Fast schon \"Standard\": 7 Schilling-Frankatur nach England. Aber die orangene 7 Schilling war nur 6 Monate im Postgebrauch und wurde schon bald durch die lilafarbige 7 Schilling ersetzt</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Die Wertstufe zu 9 Schilling</strong></p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_18_OR-Streifen-2.jpg\" alt=\"Ein dekorativer Oberrandstreifen. Sie sehen, wie unterschiedlich gut (oder schlecht) die Zentrierung der Marken ist.\" width=\"1387\" height=\"380\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_OR-Streifen-2-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_OR-Streifen-2-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_OR-Streifen-2-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_OR-Streifen-2-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_OR-Streifen-2-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_OR-Streifen-2-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Ein dekorativer Oberrandstreifen. Sie sehen, wie unterschiedlich gut (oder schlecht) die Zentrierung der Marken ist.</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_18_Sechserblock.jpg\" alt=\"Eine ziemlich gleichmäßige Zentrierung\" width=\"1064\" height=\"667\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Sechserblock-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Sechserblock-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Sechserblock-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Sechserblock-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Sechserblock-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Sechserblock-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Eine ziemlich gleichmäßige Zentrierung</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_18_Bogen.jpg\" alt=\"Einer der wenigen noch komplett erhaltenen Markenbögen. Ein paar Altersfleckchen am Rand, sonst farbfrisch wie von &quot;Goldners Wäscheleine&quot;!\" width=\"673\" height=\"1064\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Bogen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Bogen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Bogen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Bogen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Bogen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18_Bogen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Einer der wenigen noch komplett erhaltenen Markenbögen. Ein paar Altersfleckchen am Rand, sonst farbfrisch wie von \"Goldners Wäscheleine\"!</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/Hamburg_18-2_Misch_11.jpg\" alt=\"Das &quot;Pièce de Résistance&quot; der gezähnten Ausgaben. Der seltene 9-Schilling-Wert auf Brief nach Maracaibo. Aus dieser sogenannten &quot;Swift-Penny-Korrespondenz&quot; sind 5 Belege bekannt. Dieser ist meiner Meinung nach der Schönste - statt des meist verwendeten blauen Strichstempels zeigt er drei klare Abschläge des Ortsstempels.\" width=\"1064\" height=\"691\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18-2_Misch_11-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18-2_Misch_11-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18-2_Misch_11-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18-2_Misch_11-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18-2_Misch_11-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/99/responsive/Hamburg_18-2_Misch_11-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Das \"Pièce de Résistance\" der gezähnten Ausgaben. Der seltene 9-Schilling-Wert auf Brief nach Maracaibo. Aus dieser sogenannten \"Swift-Penny-Korrespondenz\" sind 5 Belege bekannt. Dieser ist meiner Meinung nach der Schönste - statt des meist verwendeten blauen Strichstempels zeigt er drei klare Abschläge des Ortsstempels.</figcaption>\n</figure>\n<p>Und damit endet die Freimarkenausgabe von 1864.</p>",
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                "name": "Hans-Joachim Schwanke"
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            "title": "Die Vereinssammlung des Hamburger Vereins für Briefmarkenkunde - Festvortrag anlässlich des 118. Deutschen Philatelistentages in Hamburg am 5.Oktober 2025",
            "summary": "Guten Morgen, meine Damen und Herren, \"Die Vereinssammlung\" - das klingt zugegebener Maßen etwas trocken und unspektakulär für einen Festvortrag an dieser Stelle. Ich möchte versuchen, Ihnen nahezubringen, wie spannend das Thema sein kann. Dazu muss ich etwas in die Philateliegeschichte gehen. „Die meisten Vereine&hellip;",
            "content_html": "<p>Guten Morgen, meine Damen und Herren,</p>\n<p>\"Die Vereinssammlung\" - das klingt zugegebener Maßen etwas trocken und unspektakulär für einen Festvortrag an dieser Stelle. Ich möchte versuchen, Ihnen nahezubringen, wie spannend das Thema sein kann. Dazu muss ich etwas in die Philateliegeschichte gehen.</p>\n<blockquote>\n<p>„Die meisten Vereine sind mehr Tausch- resp. Kaufvereinigungen, die die wissenschaftliche Seite der Philatelie teils gar nicht, teils nur sehr oberflächlich behandeln“.</p>\n</blockquote>\n<p>Das sagte 1911 Arthur Wülbern, Ihnen sicher bekannt ist als Autor (Stichwort „Helgoland“) und einer der Väter der wissenschaftlichen Philatelie. In die Vereine wurden also Mitglieder aufgenommen ohne Rücksicht auf deren Sammelgebiete; erst die wachsende Spezialisierung brachte es mit sich, dass später Vereine (oder noch viel später Arbeits- und Forschungsgemeinschaften) aufkamen, deren Mitglieder das gleiche Sammelgebiet hatten.</p>\n<p>Beim Hamburger Verein – lassen Sie mich diesen Namen als „pars pro toto“ benutzen, denn er entstand ja aus dem Zusammenschluss zweier Vereine, nämlich dem Hamburger und dem Altonaer Verein – Gründungsjahre 1885 und 1888 – war dies sicher nicht anders, aber es gab doch einen besonderen Schwerpunkt: Die Postgeschichte von Hamburg.</p>\n<p>In den Annalen der Vereinsgeschichte heißt es, „beide Vereine hatten schon bald nach ihrer Begründung begonnen, eine Hamburg-Sammlung anzulegen und auszubauen.“ „Bald nach ihrer Begründung“ - wir sind also im letzten Jahrzehnt des 19.Jahrhunderts.</p>\n<p>Den „Gründervätern“, wenn ich das mal so salopp sagen darf, und die meisten hatten sicherlich noch ihre Post mit Hamburger Briefmarken frankiert, muss also klar gewesen sein, welch enorme Vielzahl an Stempeln in Hamburg Verwendung gefunden hatte, und dies sollte dokumentiert und für die Nachwelt erhalten werden. <span style=\"font-size: inherit;\">Kataloge gab es für Postwertzeichen, aber von einer systematischen Katalogisierung von Poststempeln war man noch weit entfernt. </span><span style=\"font-size: inherit;\">Der Gedanke, vermittels einer „Vereinssammlung“ dieses postgeschichtliche Erbe zu dokumentieren, war also genial. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Das war der Beginn, und nun, um die Jahrhundertwende, Auftritt ERNST VICENZ. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ein bekannter Architekt (noch heute gibt es einige Bauwerke in Hamburg, die mit seinem Namen verknüpft sind), wurde er Vereinsvorsitzender. Wenn Sie seinen Namen bei Wikipedia eingeben, lesen Sie dort: „Neben seiner Arbeit als Architekt war Vicenz ein bekannter Briefmarkensammler, publizierte zum Thema und war von 1911 bis 1923 Vorsitzender des Bundes Deutscher Philatelistenvereine.“ </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ich halte wenig davon, viele Bilder von den ehrwürdigen „Alten Herren“ zu zeigen, aber den markanten Schnauzbart möchte ich Ihnen doch nicht vorenthalten.</span></p>\n<p> </p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1818\"] </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ernst Vicenz ist insofern für unsere heutige Betrachtung von Bedeutung, als er der erste war, der die Poststempel von Hamburg zu dokumentieren versuchte. Im Jahre 1908 waren es zusammengeheftete hektographierte Bögen, die als Arbeitsgrundlage dienen sollten, um die „Abstempelungen der Hamburgischen Stadt- und Landpost sowie der fremdstaatlichen Postämter in Hamburg“ systematisch zu erfassen. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1819,1820\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Dieses erste \"Stempelwerk\" war noch voller Irrtümer. Die auf der rechten Seite abgebildeten zweizeiligen \"Hamburg\"-Stempel wurden vom Mecklenburgischen bzw. vom Preussischen Postamt in Hamburg verwendet. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Jetzt mache ich einen Zeitsprung in die 1930er Jahre. Im Jahre 1931 war es zur Vereinigung der beiden Gründungsvereine gekommen, die eingangs erwähnten </span><u style=\"font-size: inherit;\">zwei </u><span style=\"font-size: inherit;\">Vereinssammlungen wurden durch Richard Weissenburg zusammengeführt und neu geordnet. 1935 war das Jubiläumsjahr – 50. „Geburtstag“ des Vereins - und es erschien eine Festschrift, in der wir dann alle Poststempel von Hamburg abgebildet finden. Diese Festschrift mit dem sperrigen Titel „Hamburg, seine Postgeschichte, Postwertzeichen und Poststempel. Festschrift zur Erinnerung an die 50-jährige Wiederkehr des Gründungstages des Vereins für Briefmarkenkunde zu Hamburg von 1885“ sollte für ein paar Jahrzehnte DAS Stempelwerk für das Gebiet „Hamburg“ bleiben. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1850,1851\"] </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Im gleichen Jahr, 1935, wurde dann die Sammlung dem Hamburger Senat, genauer, dem Museum für Hamburgische Geschichte, übereignet („um diese Sammlung vor unbefugtem Zugriff zu retten“, wie es hieß). </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Den Verantwortlichen im Hamburger Verein schwante aber, dass der Sammlung vielleicht das Schicksal so vieler anderer Sammlungen bevorstehen könnte, nämlich nur im Archiv des Museums ihr Dasein zu fristen, und hatten sich daher - unter Federführung von Richard Renner - vertraglich zusichern lassen, dass die Sammlung in regelmäßigen Abständen (3x im Jahr!) im Museum dem Publikum gezeigt werden müsse. Was wohl zunächst auch geschah, dann aber – nach dem 2.Weltkrieg -, verschiedenen Umständen geschuldet, nicht mehr möglich war. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Um es kurz zu machen, die Sammlung wurde nach „einigen Jahrzehnten zäher Verhandlungen“ aus dem Museum zurückgeholt und befindet sich seit 2005 wieder in der Obhut des Vereins. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Es ist jetzt an der Zeit, dass ich Ihnen Herrn Dr. Ernst Meyer-Margreth vorstelle. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Sie werden den Namen sicher schon einmal gehört haben, vermutlich in Zusammenhang mit philatelistischer Literatur. Er tritt im Vereinsleben erst nach dem Ende des 2.Weltkrieges in Erscheinung. Geboren 1897, finden wir seinen Namen von 1946-48 im Vorstand des Hamburger Richtervereins und als Vorsitzenden des Hamburger Vereins für Briefmarkenkunde bis 1950. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Dr. Meyer-Margreth war wohl ein eigenwilliger Mensch. Als Oberstaatsanwalt legte er Wert auf seinen Titel, war aber durchaus zugänglich, wenn es Fragen zur Hamburg-Philatelie betraf. Er wohnte in einer großen Altbauwohnung an der Alster, am Schwanenwik, in der ein Zimmer seinem zweiten Hobby, dem Bauen mit Betonbausteinen, vorbehalten war. Sie müssen sich eine ca. 100qm große Zimmerfläche mit bestem Alsterblick vorstellen, in dem sich u.a. die Akropolis und das Kolosseum in einem recht ungewöhnlich großen Maßstab befanden. </span><span style=\"font-size: inherit;\">Zeitzeugen, die ich befragt habe, waren jedenfalls sehr beeindruckt. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Was ebenfalls im kollektiven Gedächtnis früher Vereinssitzungen hängen blieb, ist eine Episode, als er vom Wirt des Vereinslokals verwiesen wurde, weil er sich Butterbrote mitgebracht hatte und dazu nur einen Malventee bestellen wollte. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1821\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Fotos von „MM“ aus seiner Zeit als Oberstaatsanwalt zu finden, ist schwierig. In seiner beruflichen Funktion hatte er oft mit den ganz „schweren Fällen“ zu tun, und er war dementsprechend wohl auch kamerascheu. Dieses Foto zeigt ihn als schon gebrechlichen alten Herren; es wurde anlässlich seines 85.Geburtstags aufgenommen. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Die Postgeschichte von Hamburg aber war sein größtes Thema, und er war eine „Instanz“, die von Sammlern und Berufsphilatelisten gern in Anspruch genommen wurde, wenn es um die Klärung von Fragen zu Hamburger Poststempeln oder postgeschichtlichen Zusammenhängen ging. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Im Jahre 1965 erschien sein „Opus Magnum“: „Die Poststempel von Hamburg/von der Mitte des achtzehnten bis gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts“. Auf Kunstdruckpapier gedruckt, war dies natürlich von ganz anderer Qualität als die 1935 erschienene „Festschrift“. Neu war auch, dass jetzt Stempelabbildungen und Beschreibungen auf </span><u style=\"font-size: inherit;\">einer Seite</u><span style=\"font-size: inherit;\"> nebeneinander lagen. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1822,1823\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">„Der Meyer-Margreth“ – das war– und ich möchte sagen, ist auch heute noch - die „Bibel“ für Hamburg-Sammler, es erschienen zudem noch einige Ergänzungen über neue Stempel, ergänzende Daten usw. Ein Werk, das sicher auch einen Preis verdient gehabt hätte. Seine Hamburg-Sammlung vermachte später „MM“ dem Hamburger Verein, so dass derzeit zwei Sammlungen existieren. Diese komplett zusammenzuführen und ggf. zu digitalisieren, dürfte eine Aufgabe für die Zukunft sein. </span><span style=\"font-size: inherit;\">Einzelne interessante Belege werden in unregelmäßigen Abständen auf den Vereinssitzungen vorgestellt. Was die Stempelwerke anbelangt, sei angemerkt, dass die ARGE Schleswig-Holstein im Jahre 2004 das „Handbuch der Poststempel von Hamburg“ neu herausgebracht hat. Dies ist das immer noch aktuelle Werk; es hat den Vorteil, dass die Stempel mit einer Bewertung versehen sind. „Nobody is perfect“, es sind auch hierzu Ergänzungen erschienen, und irgendwann wird es dann wieder Zeit für eine Neuauflage… </span></p>\n<p><strong style=\"font-size: inherit;\">So, nun sind sie nicht zu einem Philatelistentag gekommen, um nur ein paar Bilder von verdienten Altvorderen anzusehen.</strong><span style=\"font-size: inherit;\"> Jetzt gibt es „Butter bei die Fische“, wie man hier im Norden sagt. Ich möchte Ihnen aus den Vereinssammlungen einige wenige Belege vorstellen, die meiner Meinung das Prädikat „ungewöhnlich“ verdienen. Selten sind sie allemal. Also begleiten Sie mich auf eine kleine Zeitreise: </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ich beginne mit zwei Briefen aus den Jahren 1755 und 1776. DE HAMBURG - dies sind mit die frühesten Stempel, die in Hamburg verwendet wurden, und zwar im Transitverkehr nach Dänemark. Zunächst mit Rahmen, etwa 10 Jahre später dann ohne Rahmen. Insbesondere die erste Type ist sehr selten, mir sind nur 3 Briefe bekannt.</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1824,1825\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Experten sind sich nicht einig, ob diese Stempel im Thurn &amp; Taxis`schen (Reichs-)Postamt oder im dänischen Postamt verwendet wurden. Vergleichbar dem in Altona verwendetem dänischen Stempel „De Altona“ scheint mir eine Zuordnung zur dänischen Post plausibler, zumal für Thurn &amp; Taxis Hamburg ja der Endpunkt war und die Anbringung eines Herkunftsstempels keinen rechten Sinn ergäbe. In den einschlägigen Stempelwerken (ARGE Schlesw.-Holstein, Feuser) wird er mal hier, mal dort gelistet. </span><strong style=\"font-size: inherit;\">30 Jahre später</strong><span style=\"font-size: inherit;\">, im Jahre 1797, nimmt die Hamburger Fußpost ihren Betrieb auf. Von Hamburger Kaufleuten initiiert und organisiert, ist diese Fußpost nur in der Stadt und in den Vororten tätig. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1826,1827\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Sie sehen hier die ersten Stempel, die die Fußpost verwendete. Nur im ersten Jahr war die Stempelfarbe schwarz, ab 1798 kommt dann die rote Farbe. Der schwarze Stempel ist enorm selten, ich kenne nur diesen Brief. Sehen Sie, wie „künstlerisch wertvoll“ die beiden Buchstaben „F“ und „P“ angeordnet sind? Das trifft natürlich auch auf die zweite Type zu. Bedeutet das nun „Fußpost“ oder „Portofrei“? Die Fußpoststempel waren bis etwa 1835 in Gebrauch, und die Hamburger Fußpost musste auch nicht während der Franzosenzeit ihren Betrieb einstellen. Man darf sich also einmal fragen, warum diese frühen Stempel so selten sind. Es gibt dafür meiner Meinung nach zwei entscheidende Gründe. Zum einen: die Fußpost beförderte keine Post aus Hamburg hinaus, sondern war ein Kurierdienst innerhalb der Hamburger Stadtmauern inklusive der Vorstadt. Nachrichten recht trivialer Art wurden in der Regel auch nicht aufgehoben. Zum anderen haben in Hamburg keine bedeutende Archive das große Feuer von 1842 (mit der Zerstörung von größten Teilen der Hamburger Innenstadt) und die beiden Weltkriege des 20.Jahrhunderts überlebt. Als die Hamburger Fußpost im Jahre 1835 in die staatliche Hamburger Stadtpost überging, stieg auch das Postaufkommen gewaltig an und es kamen andere Stempel in Gebrauch. Ein prägendes Kapitel für die Hamburger Postgeschichte ist die Franzosenzeit. Sie beginnt mit der Einrichtung des Großherzoglich Bergischen Postamtes im November 1806, über die Übernahme durch die französische Postverwaltung im August 1808 und endet im Mai des Jahres 1814. Geradezu „furchterregend“ ist die Zahl der verwendeten Stempel. Allein fast 50 Stempel verzeichnen die Stempelkataloge während der Zeit des Bergischen Postamtes, also innerhalb von knapp zwei Jahren. Viele davon sind große Raritäten.</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1828\"] </span><strong style=\"font-size: inherit;\"> </strong></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Sehen Sie diesen Stempel. Abgesehen davon, dass hier der Stempelsetzer mit den Buchstaben etwas „in Tüddel“ gekommen ist (HAMBORUG – in korrekter Schreibweise ist der Stempel nicht bekannt), kenne ich nur diesen einen Abschlag. Er dient als Abbildung in allen Stempelwerken (von MM über Arge bis Feuser). Es gibt eine Vielzahl von Transitstempeln aus der Zeit des Bergischen Postamtes. Während die Post nach und aus Dänemark noch relativ häufig vertreten ist, findet man andere „Destinationen“ deutlich weniger.</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1829,1830\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Auch dieser rote „Prusse par …“ Stempel diente als Vorlage in allen Stempelwerken, vielleicht ebenfalls ein Unikat (?). Als im Jahre 1808 die Post in französische Verwaltung überging, war die neue Postverwaltung auch nicht „knickrig“, was die Zahl der verwendeten Stempel anbelangt: Ebenfalls gut 50 verschiedene Stempel notieren die Stempelwerke, Verwendungszeitraum allerdings etwa 6 Jahre. Nur kursorisch hier ein paar Beispiele:</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1831\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Der Bürgermeister besaß das Privileg der Portofreiheit; hier ein Brief in Amtsgeschäften nach Fehmarn. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1832\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ein besonders schöner Abschlag des „Port Payé“-Stempels. Hier habe ich einmal einen Brief aus einer französischen Weinkorrespondenz ausgewählt. Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Bemerkung von Walter Kindermann (er war Kurator der „Hamburg“-Sammlung) aus dem Jahre 1959. Er rief immer wieder einmal die Vereinsmitglieder dazu auf, Brief- und Stempelmaterial für die Vereinssammlung zur Verfügung zu stellen. „Ergänzungsbedürftig sind besonders … </span><strong style=\"font-size: inherit;\">Die Frühzeit, die bis 1935 noch fast unbekannt war</strong><span style=\"font-size: inherit;\"> … [u.a.] das Bergische Postwesen…“. Die Firma Schröder &amp; Schuyler, die Sie hier als Adresse sehen, wurde im Jahre 1739 in Hamburg gegründet, siedelte dann später nach Bordeaux über und existiert noch heute. Meine Frau und ich haben die Firma im Jahre 2017 besucht, die Firmenadresse ist seit 1739 unverändert (und auch das Firmengebäude …) Der jetzige Chef, Yann Schyler, bemerkte zu mir, das Unternehmen habe im 2.Weltkrieg Besuch von der Deutschen Wehrmacht gehabt, und danach war das Firmenarchiv nicht mehr ganz so wie vorher, etwa 400 Briefe seien aber noch vorhanden. Man darf durchaus einmal gewisse Hochrechnungen anstellen… </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1833\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ein Brief von Lübeck (Papiersiegel!) nach Bergedorf. Bergedorf war natürlich zu der Zeit noch längst kein Vorort, und die Sache mit dem beiderstädtischen Postamt (Hamburg/Lübeck) kam auch erst viel später. Am 18.März 1813 besetzten die </span><strong style=\"font-size: inherit;\">Russen</strong><span style=\"font-size: inherit;\"> für zwei Monate die Stadt. Die Kosaken unter dem Kommando von Tettenborn wurden begeistert empfangen, und die Hamburger meinten, dass nun die bedrückende Franzosenzeit vorbei sei. (Das war nicht so, die Kosaken benahmen sich teilweise ziemlich unmöglich und als Tettenborn nach zwei Monaten die Stadt wieder verlassen musste, transportierte man sein „persönliches Gepäck“ in 94 Kutschen ab, bei einer soll die Achse gebrochen sein vom Gewicht der Silber- und Goldbarren). In der Verwaltung muss auch ein ziemliches Chaos geherrscht haben, lapidar heißt es in Bezug auf unsere postgeschichtlichen Untersuchungen: „Infolge der kriegerischen Ereignisse waren einige Poststempel in Verlust geraten…“ Allerdings gibt es eine Ausnahme: </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1834,1835\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Herkunft und Bedeutung dieses Stempels scheinen auch bei den Experten nicht klar gewesen zu sein. Dr.Meyer-Margreth vermerkt „...der Einzeiler, der wahrscheinlich preußischer Herkunft ist“. Im französischen Werk von Dr.Heinsen und Leralle über die Hamburger Stempel während der Franzosenzeit aus dem Jahre 1957 lautet die Erklärung „.. un cachet énimatique, qu`on croyait Russe, a servi au moment de la Révolte de Hambourg, et voici un photo“ (Also etwa „ein rätselhafter Stempel, den man für russischen Ursprungs hielt, war während der Revolution in Hamburg in Gebrauch, und hier ein Foto …“, und es folgt die Abbildung des Briefes, wie Sie ihn hier sehen. Es ist ein Brief nach Bergedorf, rückseitig mit einem dekorativen Papiersiegel von Hamburg. Und ganz offensichtlich wurde der Stempel auch im Transitverkehr benutzt:</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1836\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ein Brief aus Kopenhagen, auch hier eine bekannte Adresse: Firma Dürninger in Herrnhut. (Stichwort Herrnhuter Brüdergemeinde) Es sind dies die beiden einzigen Abschläge, die mir bekannt sind. Es gibt viel zu erzählen, über fremde Postämter in Hamburg, über Poststellen auf Helgoland, in Ritzebüttel, über die Hamburger Markenzeit. Ich möchte aber heute einmal bei den markenlosen Stücken bleiben und zum Schluss noch einen kleinen Rückgriff auf die Hamburger Stadtpost machen.</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1837,1838\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Dieser kleine ovale Stempel war von 1799 bis 1831, also über 30 Jahre in Gebrauch. Er ist aber – trotz dieser langen Verwendungszeit, selten. Er kommt m.W. nur auf Briefen aus Amerika vor, und die meisten Abschläge habe ich auf Briefen nach Herrnhut, an Firma Dürninger registriert. Also, wenn es die großen alten Firmenarchive nicht gegeben hätte, wäre es mit der Nachzeichnung der Hamburger Postgeschichte verdammt schwierig … Sie sehen hier sehr schön den Postlauf, die Übernahme durch den Stempel AMERICA T.T. (der übrigens auch schon eine kleine Rarität an sich darstellt) und viele Taxierungen, die mit einiger Kenntnis sicher zu entschlüsseln sind. Im Hintergrund die Originalseite aus der Vereinssammlung. Nun folgt noch ein kleiner Sonntagsspaziergang: in die Hamburger Randgebiete. Jedenfalls waren es vor 175 Jahren solche, wie Sie gleich sehen werden. In meinem Zeitstrahl geht es etwa 30 Jahre weiter, in die 1850er Jahre. Die Stadtpost war auch für die Vororte zuständig, und Sie werden hoffentlich einige dieser „Vororte“ besucht haben, wenn Sie ein wenig das Rahmenprogramm dieses Philatelistentages genossen haben. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1839,1840\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ein Brief - 1857 - im „Damenformat“ nach Zürich, an Siegmund Warburg. Vergessen Sie im Augenblick einmal, was Sie gerade mit dem Namen „Warburg“ assoziieren…, es ist eine der größten Privatbanken in Deutschland und eine der feinsten Adressen in Hamburg. Siegmund Warburg, geboren 1835, war im Jahre 1857 vielleicht auf einer Dienstreise in die Schweiz, er war bereits zum dem Zeitpunkt Generalbevollmächtigter der Warburg-Bank. „Social Philately“-Affine können sich hier austoben und die Handschrift vielleicht einer netten jungen Dame zuordnen, die in Alsterdorf, Borstel, Langenhorn oder Winterhude wohnte, feine Wohngegenden im Norden oder Nordosten, wo auch viele Hamburger Großbürger Sommer-Landsitze hatten. Die Post von dort ging nur zweimal wöchentlich, Briefe mit diesem Stempel sind große Seltenheiten. Nun ein Sprung über die Elbe. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1841\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Wenn Sie ein wenig Sightseeing in Hamburg machen konnten, waren Sie auch an den Landungsbrücken. Zwischen den Landungsbrücken und Steinwerder wurde etwa 60 Jahre nach dem Entstehen dieses Stiches der (alte) Elbtunnel gebaut. Im Jahre 1850 ging es nur mit der Fähre über den Fluss, und die Fähre betrieb Herr Dede.</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1842,1843\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Dieses markante Haus haben Sie eben auf dem alten Stich sehen können. Herr Dede fertigte auch die Post ab und verwendete dazu diesen Stempel: Auch dieser Stempel ist nur in wenigen Stücken erhalten geblieben, obwohl er ab 1854 bis 1868 in Gebrauch war, und die Post dreimal pro Tag in jede Richtung abging [N.B: im Doppelkreis sehen Sie unten die Zahl „2“ – die zweite Postbestellung des Tages]. Grund für die Seltenheit ist sicher, dass der Stempel nur auf den obersten Brief eines Postbündels abgeschlagen wurde. Der Inhalt dieses Briefes ist etwas für Romantiker – und nebenbei bemerkt – vielleicht auch deshalb der Lieblingsbeleg unseres Vorsitzenden Dieter Stephan: Es handelt sich um einen Heiratsschein, den der Schiffszimmermann Franz Baumann in Lauenburg von seinem Geburtsort im Hannöverschen erbeten hatte. Und noch einen weiteren Vorort möchte ich Ihnen vorstellen. Es geht um Hamm und Horn. Wenn Sie in den vergangenen Tagen die Ausstellung der Deutschen Philatelisten-Jugend, der </span><u style=\"font-size: inherit;\">JUNIORPOSTA in der Simeon-Gemeinde </u><span style=\"font-size: inherit;\">angesehen haben, dann waren Sie in Hamm. Nicht weit von hier, oder? Aber eben damals Vorort und die Post von dort erhielt diesen Stempel: </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1844\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Hübsche „adelige“ Adresse, der Brief stammt aus dem Jahr 1857. Schon vorher gab es in umgekehrter Richtung eine ganz besondere Postverbindung nach Hamm und Horn, die Expedition der Journaliere: </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"1\" size=\"full\" ids=\"1845\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1846,1847\"] </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Die „Journaliere“ war ein Eilwagen, der in erster Linie der Personenbeförderung diente, der aber auch Post nach Hamm, Horn und Umgebung mitnahm. Dieser Brief aus dem Jahre 1852 kam aus Amsterdam und ist gerichtet an „Herrn Wichern im Rauhen Hause in Horn“. Herrn Wichern muss ich nicht extra vorstellen, ich sage nur „Erfinder des Adventskranzes“, hier ist er auf dem Höchstwert der bundesrepublikanischen Wohlfahrtsserie aus dem Jahre 1949 zu sehen. Ein wunderbarer Brief und der Stempel ebenfalls von größter Seltenheit. So, last but not least, noch ein letzter Beleg (auch dieser ausnahmsweise nicht aus der Vereinssammlung) – ein, wie Sie gleich sehen werden, „notwendiger“ Rückgriff auf die Fußpost vom Beginn meines Vortrags:</span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\"> [gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"1849,1848\"]   </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Dieser Brief aus dem Jahre 1822 zeigt noch einmal den roten Fußpost-Stempel das verschlungene F/P, diesmal jedoch die letzte Type ohne Stundenangabe. Warum nun dieser Beleg zum Schluss? Grund ist die Adresse: Er kam aus London und war gerichtet an einen Kapitän Jones in Hamburg; und weil das dann doch ein wenig zu ungenau war, hat der Postofficiant der Fußpost noch in seiner Handschrift hinzugefügt „Billwärder bei der Grünen Brücke“. Billwärder war damals auch ein Vorort Hier sehen Sie auch „Hammer Brook“ – von Hamm haben wir eben gesprochen. Luftlinie von hier etwa 6-8km, vor 200 Jahren aber eben doch ziemlich weit weg. Und die „Grüne Brücke“ ? Dazu lernen Sie etwas „Hamburgisches“: die Brücken über die Bille , dem zweitlängsten Fluß Hamburgs (noch 10 km länger als die Alster), haben alle „Farbnamen“, also schwarze, braune, gelbe, blaue, grüne Brücke, sie sind auch entsprechend ihrer Farben gestrichen. Es heißt, das sollte schon damals Arbeitern und Flußschiffern, die oftmals des Lesens unkundig waren, die Orientierung erleichtern. Heute befindet sich direkt an der „Grünen Brücke“ ein philatelistischer „Hotspot“ Hamburgs – die Hamburger Philatelistische Bibliothek. Ich hoffe sehr, viele von Ihnen haben ihren Hamburg-Besuch mit einer Stippvisite dort verbunden. Und weil mir gesagt wurde, ich dürfte über alles reden, nur nicht über 20 Minuten, beende ich an dieser Stelle meine kleine Rundreise. Die wenigen Belege, die ich hier aus der Vereinssammlung des Hamburger Vereins vorstellen konnte, regen ja vielleicht Ihren Appetit an, sich mit dem Thema etwas intensiver zu beschäftigen. </span></p>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Vielen Dank für`s Zuhören!</span></p>",
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (30): Die &quot;Gezähnten&quot; kommen! (1)",
            "summary": "Die \"Postautomatisation\" macht auch vor Hamburg nicht halt: am 26.August 1864 erscheinen von fast allen Wertstufen gezähnte Versionen. Das zunehmend höhere Postaufkommen erforderte ein schnelleres Abfertigen der Postsendungen, und die Perforation der Markenbögen erleichterte den Postbetrieb ungemein, auch wenn an das Publikum nach wie vor&hellip;",
            "content_html": "<p><strong>Die \"Postautomatisation\" macht auch vor Hamburg nicht halt: am 26.August 1864 erscheinen von fast allen Wertstufen gezähnte Versionen.</strong> Das zunehmend höhere Postaufkommen erforderte ein schnelleres Abfertigen der Postsendungen, und die Perforation der Markenbögen erleichterte den Postbetrieb ungemein, auch wenn an das Publikum nach wie vor nur ganze Markenreihen (à 8 Stück) abgegeben werden sollten.</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_16_OR-Streifen.jpg\" alt=\"Wir greifen mal etwas vor auf den 4-Schilling-Wert. Hier ist ein kompletter Markenstreifen von 8 Stück zu sehen. 12 Reihen senkrecht - macht eine Bogengröße von 96 Stück.\" width=\"1064\" height=\"241\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_16_OR-Streifen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Wir greifen mal etwas vor auf den 4-Schilling-Wert. Hier ist ein kompletter Markenstreifen von 8 Stück zu sehen. 12 Reihen senkrecht - macht eine Bogengröße von 96 Stück.</figcaption>\n</figure>\n<p>Mit Ausnahme der Wertstufen zu 1 1/4 und 2 1/2 Schilling kamen alle Werte ab dem 26.8.1864 an die Postschalter. Die beiden \"Ausnahmen\" nehmen ja schon aufgrund ihres abweichenden Druckverfahrens (Steindruck statt Buchdruck) eine Sonderstellung ein; ich habe dazu ja schon an anderer Stelle ausführlich berichtet (Aspekte (5) - Der Beginn des Deutsch-Dänischen Krieges und die postalischen Auswirkungen). Nachfolgend nun ein Ausflug zu den anderen Wertstufen, ihren Besonderheiten und Verwendungen.</p>\n<p><strong>Die Wertstufe zu 1/2 Schilling.</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Oberrandstreifen.jpg\" data-size=\"1064x542\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Oberrandstreifen-thumbnail.webp\" alt=\"Zentrierung des Markenbildes beim Perforieren der Bögen war 'Glücksache'...\" width=\"768\" height=\"391\"></a>\n<figcaption>Zentrierung des Markenbildes beim Perforieren der Bögen war \"Glücksache\"...</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Viererblock.jpg\" data-size=\"532x471\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Viererblock-thumbnail.webp\" alt=\"Hier hatte es schon besser geklappt\" width=\"532\" height=\"471\"></a>\n<figcaption>Hier hatte es schon besser geklappt</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Paar-Mitte-ungezaehnt.jpg\" data-size=\"532x242\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Paar-Mitte-ungezaehnt-thumbnail.webp\" alt=\"Die Zähnungsmaschine arbeitete nicht immer perfekt: Ein waagerechtes Paar, bei dem die senkrechte Perforation fehlt\" width=\"532\" height=\"242\"></a>\n<figcaption>Die Zähnungsmaschine arbeitete nicht immer perfekt: Ein waagerechtes Paar, bei dem die senkrechte Perforation fehlt</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_EF_blauerStpl..jpg\" data-size=\"1064x613\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_EF_blauerStpl.-thumbnail.webp\" alt=\"Innerhalb Hamburgs betrug das Porto ab dem 1.Januar 1865 nur noch 1/2 Schilling\" width=\"768\" height=\"442\"></a>\n<figcaption>Innerhalb Hamburgs betrug das Porto ab dem 1.Januar 1865 nur noch 1/2 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_EF-Damenbrief.jpg\" data-size=\"1064x471\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_EF-Damenbrief-thumbnail.webp\" alt=\"Ein hübscher Damenbrief nach St.Pauli\" width=\"768\" height=\"340\"></a>\n<figcaption>Ein hübscher Damenbrief nach St.Pauli</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_EF-Bergedorf.jpg\" data-size=\"1064x627\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_EF-Bergedorf-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Bergedorf war ab dem 15.6.1866 der Tarif ebenfalls 1/2 Schilling\" width=\"768\" height=\"453\"></a>\n<figcaption>Nach Bergedorf war ab dem 15.6.1866 der Tarif ebenfalls 1/2 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Doppelfrank.-Bergedorf.jpg\" data-size=\"1064x682\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Doppelfrank.-Bergedorf-thumbnail.webp\" alt=\"Der Absender hatte von der Portoreduktion auf 1/2 Schilling vermutlich nicht gehört. Für die Nachsendung nach Lübeck wurde kein Nachporto vermerkt.\" width=\"768\" height=\"492\"></a>\n<figcaption>Der Absender hatte von der Portoreduktion auf 1/2 Schilling vermutlich nicht gehört. Für die Nachsendung nach Lübeck wurde kein Nachporto vermerkt.</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_10_EF-Streifband.jpg\" alt=\"Drucksachen kosteten schon seit 1858 nur 1/2 Schilling, zumindest nach Bremen und einigen anderen Orten. Hier ein Streifband, eines von wenigen noch erhaltenen Stücken.\" width=\"1064\" height=\"289\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_10_EF-Streifband-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_10_EF-Streifband-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_10_EF-Streifband-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_10_EF-Streifband-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_10_EF-Streifband-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_10_EF-Streifband-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Drucksachen kosteten schon seit 1858 nur 1/2 Schilling, zumindest nach Bremen und einigen anderen Orten. Hier ein Streifband, eines von wenigen noch erhaltenen Stücken.</figcaption>\n</figure>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Dreier-n.Luebeck.jpg\" data-size=\"1064x460\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Dreier-n.Luebeck-thumbnail.webp\" alt=\"Mehrfachfrankatur: 1 1/2 Schilling nach Lübeck. Im Mai 1867 gab es schon die Wertstufe zu 1 1/2 Schilling. Die hatte der Absender wohl gerade nicht zur Hand.\" width=\"768\" height=\"332\"></a>\n<figcaption>Mehrfachfrankatur: 1 1/2 Schilling nach Lübeck. Im Mai 1867 gab es schon die Wertstufe zu 1 1/2 Schilling. Die hatte der Absender wohl gerade nicht zur Hand.</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Sechserstreifen.jpg\" data-size=\"1064x708\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Sechserstreifen-thumbnail.webp\" alt=\"Nicht ganz 'sattelfest' - das Porto nach Ludwigslust in Mecklenburg wäre 2 1/2 Schilling gewesen. Hier klebt also 1/2 Schilling zu viel drauf. Immerhin ist der Sechserstreifen die größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke.\" width=\"768\" height=\"511\"></a>\n<figcaption>Nicht ganz \"sattelfest\" - das Porto nach Ludwigslust in Mecklenburg wäre 2 1/2 Schilling gewesen. Hier klebt also 1/2 Schilling zu viel drauf. Immerhin ist der Sechserstreifen die größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke.</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Die 1/2 Schilling-Wertstufe wurde oft zur Ergänzung bzw. zum \"Kombinieren\" gebraucht. Bei den Steindruckmarken hatte ich schon bei den <strong>Norwegen-Frankaturen</strong> (Aspekte Nr.5 - siehe oben) darauf hingewiesen. Hier kommen nun noch ein paar andere Beispiele:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_11-u.15.jpg\" data-size=\"564x252\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_11-u.15-thumbnail.webp\" alt=\"4 1/2 Schilling - zumindest ungewöhnlich\" width=\"564\" height=\"252\"></a>\n<figcaption>4 1/2 Schilling - zumindest ungewöhnlich</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch-12.jpg\" data-size=\"532x252\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch-12-thumbnail.webp\" alt=\"Hier darf man mal spekulieren, was für eine Portostufe das werden sollte...\" width=\"532\" height=\"252\"></a>\n<figcaption>Hier darf man mal spekulieren, was für eine Portostufe das werden sollte...</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_14.jpg\" data-size=\"1064x589\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_14-thumbnail.webp\" alt=\"4 Schilling waren das Porto nach Preußen\" width=\"768\" height=\"425\"></a>\n<figcaption>4 Schilling waren das Porto nach Preußen</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_112.jpg\" data-size=\"1064x602\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_112-thumbnail.webp\" alt=\"2 1/2 Schilling nach Dänemark\" width=\"768\" height=\"435\"></a>\n<figcaption>2 1/2 Schilling nach Dänemark</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_20a2.jpg\" data-size=\"1064x580\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_20a2-thumbnail.webp\" alt=\"3 Schilling nach Bremen - das stimmt genau\" width=\"768\" height=\"419\"></a>\n<figcaption>3 Schilling nach Bremen - das stimmt genau</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_20a3.jpg\" data-size=\"1064x682\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_10_Misch_20a3-thumbnail.webp\" alt=\"Wenn man einmal mit dem Kombinieren anfängt.. 4 Schilling wären es nach Preußen gewesen, 4 1/4 sind es am Ende geworden!\" width=\"768\" height=\"492\"></a>\n<figcaption>Wenn man einmal mit dem Kombinieren anfängt.. 4 Schilling wären es nach Preußen gewesen, 4 1/4 sind es am Ende geworden!</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>\"Krumme\" Portostufen kamen häufiger vor, wie auch schon an anderer Stelle erwähnt. Die oft zitierte \"preussische Sparsamkeit\", nämlich bloß nicht zu viel zu frankieren, war sicher oftmals dem Bedürfnis untergeordnet, die Briefe so schnell wie möglich zu spedieren. Und wenn mal 1/4 oder 1/2 Schilling zu viel draufgeklebt werden musste, weil eben gerade nichts \"Passendes\" zur Hand war, war dies von nachrangiger Bedeutung. Man kann aber generell sagen, dass alle diese Mischfrankaturen recht selten sind.</p>\n<p><strong>Die Wertstufe zu 1 Schilling:</strong></p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_11_Paar-ungebraucht.jpg\" alt=\"\" width=\"532\" height=\"300\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_Paar-ungebraucht-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_Paar-ungebraucht-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_Paar-ungebraucht-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_Paar-ungebraucht-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_Paar-ungebraucht-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_Paar-ungebraucht-2xl.webp 1600w\"></figure>\n<p>Das ist nun - neben dem Wert zu 1/2 Schilling - die preiswerteste Marke der gezähnten Ausgabe. Größere Einheiten sind aber gar nicht so häufig, ebenso wenig wie Einzelfrankaturen. Das Porto innerhalb Hamburgs wurde ab dem 1.Januar 1865 von 1 Schilling auf 1/2 Schilling gesenkt, portogerecht auf Ortsbriefen war die Marke also nur gut 3 Monate zu verwenden. Dazu kam die Verwendung nach Bergedorf; bis zum Juni 1866 war dorthin 1 Schilling zu entrichten.</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_11_EF_Bergedorf.jpg\" alt=\"Eine portogerechte Einzelfrankatur - nach Bergedorf bis zum 14.6.1866\" width=\"1064\" height=\"693\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF_Bergedorf-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF_Bergedorf-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF_Bergedorf-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF_Bergedorf-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF_Bergedorf-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF_Bergedorf-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Eine portogerechte Einzelfrankatur - nach Bergedorf bis zum 14.6.1866</figcaption>\n</figure>\n<p>Nicht ganz \"geklappt\" hat es mit der Frankatur bei den folgenden drei Briefen:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02.jpg\" alt=\"Nach Bergedorf wäre es 1/2 Schilling gewesen, aber nach (K)Curslack im Bergedorfer Landbezirk wäre es 1 Schilling mehr gewesen. &quot;Unzureichend frankiert&quot; - nämlich um 1/2 Schilling - und daher Nachporto 1/2 Schilling + Strafe in gleicher Höhe, macht 1 Schilling, der beim Empfänger einkassiert wurde...\" width=\"1064\" height=\"568\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt-02-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Nach Bergedorf wäre es 1/2 Schilling gewesen, aber nach (K)Curslack im Bergedorfer Landbezirk wäre es 1 Schilling mehr gewesen. \"Unzureichend frankiert\" - nämlich um 1/2 Schilling - und daher Nachporto 1/2 Schilling + Strafe in gleicher Höhe, macht 1 Schilling, der beim Empfänger einkassiert wurde...</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_11_EF-Steinbeck.jpg\" alt=\"Steinbek lag damals kurz hinter der Hamburger Grenze, im Schleswig-Holsteinischen. Da wären 1 1/4 Schilling gewesen, Nachtaxe also &quot;1/2&quot; (Nachporto 1/4 Schilling + Strafe in gleicher Höhe)\" width=\"1064\" height=\"601\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF-Steinbeck-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF-Steinbeck-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF-Steinbeck-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF-Steinbeck-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF-Steinbeck-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_11_EF-Steinbeck-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Steinbek lag damals kurz hinter der Hamburger Grenze, im Schleswig-Holsteinischen. Da wären 1 1/4 Schilling gewesen, Nachtaxe also \"1/2\" (Nachporto 1/4 Schilling + Strafe in gleicher Höhe)</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2.jpg\" alt=\"Nach Celle im Kgr. Hannover wäre das Porto 1 1/2 Schillinge gewesen. &quot;Reicht nicht&quot; - es fehlte nämlich 1/2 Schilling + Strafporto 1/4 Schilling, das machte 3/4 Schilling oder 8 hannoversche Pfennige\" width=\"1064\" height=\"593\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/responsive/Hamburg_STPA_Unzureichend-frankirt_Ra2-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Nach Celle im Kgr. Hannover wäre das Porto 1 1/2 Schillinge gewesen. \"Reicht nicht\" - es fehlte nämlich 1/2 Schilling + Strafporto 1/4 Schilling, das machte 3/4 Schilling oder 8 hannoversche Pfennige</figcaption>\n</figure>\n<p><strong>Die 1-Schilling-Marke ließ sich aber gut als Mehrfachfrankatur verwenden:</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_113_Oldenburg.jpg\" data-size=\"1064x583\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_113_Oldenburg-thumbnail.webp\" alt=\"3 Schilling nach Sophiengroden im Oldenburgischen\" width=\"768\" height=\"421\"></a>\n<figcaption>3 Schilling nach Sophiengroden im Oldenburgischen</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_113_Oldenburg_Rueckseite.jpg\" data-size=\"1064x582\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_113_Oldenburg_Rueckseite-thumbnail.webp\" alt=\"4 Schilling - der Tarif ins preußische Postgebiet\" width=\"768\" height=\"420\"></a>\n<figcaption>4 Schilling - der Tarif ins preußische Postgebiet</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Und zum Kombinieren ging das auch wunderbar:</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"3\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_21.jpg\" data-size=\"1064x630\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_21-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Dänemark 2 1/2 Schilling\" width=\"768\" height=\"455\"></a>\n<figcaption>Nach Dänemark 2 1/2 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_13.jpg\" data-size=\"1064x641\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_13-thumbnail.webp\" alt=\"Ins Oldenburgische Wildeshausen - 3 Schilling\" width=\"768\" height=\"463\"></a>\n<figcaption>Ins Oldenburgische Wildeshausen - 3 Schilling</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_15.jpg\" data-size=\"1064x770\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_15-thumbnail.webp\" alt=\"Nach Neustrelitz - 4 Schilling\" width=\"768\" height=\"556\"></a>\n<figcaption>Nach Neustrelitz - 4 Schilling</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Zum Abschluss zwei Kombinationen nach London:</strong></p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_115_Misch_13.jpg\" data-size=\"1064x632\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_115_Misch_13-thumbnail.webp\" alt=\"7 Schilling bekommt man auf verschiedene Art zusammen; mit 5 Exemplaren der 1 Schilling-Marke ist es zumindest ungewöhnlich..\" width=\"768\" height=\"456\"></a>\n<figcaption>7 Schilling bekommt man auf verschiedene Art zusammen; mit 5 Exemplaren der 1 Schilling-Marke ist es zumindest ungewöhnlich..</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_13-u.16a.jpg\" data-size=\"1064x683\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/97/gallery/Hamburg_11_Misch_13-u.16a-thumbnail.webp\" alt=\"Dreifarbig geht es natürlich auch!\" width=\"768\" height=\"493\"></a>\n<figcaption>Dreifarbig geht es natürlich auch!</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Hier gibt es eine kleine Pause: Die Wertstufe zu 1 1/4 Schilling nimmt ja - ebenso wie der Wert zu 2 1/2 Schilling - eine Sonderstellung ein (sh. \"Aspekte (5) - die Auswirkungen des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864\"); es folgt also im nächsten Kapitel eine Betrachtung zu den gezähnten Wertstufen ab 2 Schilling.</p>",
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            "title": "Aspekte zur Hamburger Postgeschichte (29): Eine interessante Abart - Das verkürzte zweite &quot;l&quot; in &quot;Schilling&quot;",
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            "content_html": "<p><strong>\"Eine Sammlung wird durch Abarten erst schön!\"</strong> - titelte Wolfgang Jakubek in einem Artikel des Briefmarken-Spiegels aus dem <a href=\"file:///C:/Users/hjsch/Downloads/Jakubek-Artikel_BMS_11-2002.pdf\">Jahre 2002</a> . Er stellte in dem damaligen Beitrag den Plattenfehler \"Basis des zweiten \"l\" in \"Schilling\" verkürzt\" auf der 3-Schilling-Marke gezähnt (Mi.Nr.15) vor.  Obwohl dieser Fehler schon seit weit über 100 Jahren (nämlich seit 1892) literaturbekannt war, hatte der Michel-Katalog bis zum Jahre 2003 keine Notiz davon genommen. Damit Sie wissen, worum es geht, hier nachstehend einmal die Abart auf drei Einzelmarken:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben.jpg\" alt=\"Hier sind die drei Farben der 3 Schilling blau - alle zeigen die verkürzte Basis des zweiten &quot;l&quot; sehr deutlich\" width=\"1064\" height=\"408\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-I_Abart_alle-drei-Farben-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Hier sind die drei Farben der 3 Schilling blau - alle zeigen die verkürzte Basis des zweiten \"l\" sehr deutlich</figcaption>\n</figure>\n<p>Nachdem der Artikel im BMS erschienen war, gab es einige Rückmeldungen von Sammlern, die diesen Fehler in ihren Sammlungen gefunden hatten. Die Statistik von Herrn Jakubek, zu der Zeit (2002): 5 lose Stücke, ein Brief und ein Briefstück! Das dürfte also danach etwas aktualisierungsbedürftig gewesen sein. Natürlich ist der Plattenfehler keine \"Massenware\"... Anhand eines Oberrand-Bogenteils konnte ich die Position im Bogen feststellen, bei der dieser Fehler auftritt:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_15_OR-Streifen.jpg\" alt=\"Die Bogengröße der Hamburger Freimarken sind 12 Reihen zu jeweils 8 Marken (= 96 Marken), der Bogenoberrand mit der Inschrift definiert eindeutig FELD 7 für die Abart\" width=\"1064\" height=\"267\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_OR-Streifen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Die Bogengröße der Hamburger Freimarken sind 12 Reihen zu jeweils 8 Marken (= 96 Marken), der Bogenoberrand mit der Inschrift definiert eindeutig FELD 7 für die Abart</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen.jpg\" alt=\"Man kann den Fehler gut mit bloßem Auge sehen!\" width=\"488\" height=\"532\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15_I_Abart-im-Streifen-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Man kann den Fehler gut mit bloßem Auge sehen!</figcaption>\n</figure>\n<p><strong>Das Suchen und Finden ging aber weiter</strong></p>\n<p>Der gleiche Plattenfehler kommt schon auf der <strong>ungezähnten Ausgabe</strong> vor - mit Hilfe der Verbandsprüferin, Frau Gertraud Lange, konnten wir ihn auf drei Briefen nachweisen. Einen davon zeige ich Ihnen hier:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_4_Brief-m.-Abart.jpg\" alt=\"3 Schilling nach Bremen - und die Abart kann man deutlich sehen..\" width=\"1064\" height=\"620\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Brief-m.-Abart-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Brief-m.-Abart-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Brief-m.-Abart-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Brief-m.-Abart-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Brief-m.-Abart-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Brief-m.-Abart-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>3 Schilling nach Bremen - und die Abart kann man deutlich sehen..</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_4_Abart.jpg\" alt=\"Der Stempel geht zwar etwas drüber - aber der Plattenfehler ist deutlich sichtbar!\" width=\"233\" height=\"350\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Abart-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Abart-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Abart-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Abart-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Abart-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4_Abart-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Der Stempel geht zwar etwas drüber - aber der Plattenfehler ist deutlich sichtbar!</figcaption>\n</figure>\n<p>Auf einem Brief aus der berühmten \"Boker\"-Sammlung nach Amsterdam findet sich der Fehler auf der linken Marke eines waagerechten Paares; damals, in den 1980er Jahren, wurde er noch unerkannt verkauft! Frau Lange konnte weitere interessante Details beisteuern. In ihrem Archiv hatte sie den Fehler auch auf einem Probedruck-Bogenteil der 3 Schilling (Mi.Nr. P4 2 rot) nachgewiesen, auch hier auf dem bekannten Feld 7:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_4-P_Abart.jpg\" alt=\"Der Scan konnte nur von einer Archivvorlage genommen werden und erscheint daher etwas verpixelt...Der Plattenfehler auf FELD 7 ist deutlich zu sehen.\" width=\"1064\" height=\"344\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4-P_Abart-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4-P_Abart-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4-P_Abart-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4-P_Abart-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4-P_Abart-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_4-P_Abart-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Der Scan konnte nur von einer Archivvorlage genommen werden und erscheint daher etwas verpixelt...Der Plattenfehler auf FELD 7 ist deutlich zu sehen.</figcaption>\n</figure>\n<p><strong>Und nun wird es \"ganz verrückt\"</strong></p>\n<p>Ebenfalls im Archiv von Frau Lange erscheint der Plattenfehler auf Feld 2:</p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil.jpg\" alt=\"Ich denke, dass es sich hier um eine Einheit der Mi.Nr. 15 U handelt. Der Farbe nach kommt das Stück einer Mi.Nr.4 schon sehr nahe. Leider habe ich hiervon auch nur die Archivvorlage\" width=\"1064\" height=\"589\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/96/responsive/Hamburg_15-U_Abart-im-Bogenteil-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Ich denke, dass es sich hier um eine Einheit der Mi.Nr. 15 U handelt. Der Farbe nach kommt das Stück einer Mi.Nr.4 schon sehr nahe. Leider habe ich hiervon auch nur die Archivvorlage</figcaption>\n</figure>\n<p>Sie sehen, nach über 150 Jahren nach Erscheinen der ersten Hamburger Briefmarken gibt es immer noch Überraschungen!</p>\n<p>Vielleicht haben Sie, verehrter Leser, noch weitere Belegstücke zu diesem Thema? Über Ihre Zuschrift würde ich mich freuen!</p>\n<p>Nachstehend hier der damalige Artikel von Wolfgang Jakubek aus dem Jahre 2002:</p>\n<figure class=\"size-full wp-image-1791 aligncenter\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/wp-content/uploads/2025/05/Jakubek-Artikel_BMS_11-2002.jpg\" alt=\"\" width=\"742\" height=\"1064\" data-is-external-image=\"true\"></figure>",
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            "content_html": "<p>Das Bemühen, geschichtliche Begebenheiten durch postalische Zeitzeugen abzubilden oder nachzuzeichnen, erhebt für viele Sammler die Philatelie in den Rang einer Hilfswissenschaft. Und das könnte in diesem Falle zutreffen.</p>\n<p><strong>Es geht um den Zeitraum von 1803 bis 1806.</strong></p>\n<p>Nach dem - brüchigen - Frieden von Amiens (1802) hatte Großbritannien erneut Frankreich den Krieg erklärt, mit der Folge, dass bald darauf die Postverbindungen aus dem Süden Europas nach England unterbrochen waren. Die Postkurse über Calais-Dover oder Ostende-Dover funktionierten nicht mehr. Und jetzt kommt wieder Hamburg ins Spiel. Die Postschiffe Richtung Hamburg sollten, von Harwich kommend, Cuxhaven anlaufen. Ab 1803 aber blockierte England die Elbe und so wurde Tönning Ausweichstation. Von dort wurde dann die Post auf dem Landweg über dänisches Gebiet nach Hamburg befördert und umgekehrt. Hier ein Brief, der in ein neutrales Land ging, in die Vereinigten Staaten von Amerika:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_Elbblockade.jpg\" data-size=\"1064x782\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_Elbblockade-thumbnail.webp\" alt=\"1803, 26.8. Hamburg nach Philadelphia\" width=\"768\" height=\"564\"></a>\n<figcaption>1803, 26.8. Hamburg nach Philadelphia</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_innen.jpg\" data-size=\"1064x787\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_innen-thumbnail.webp\" alt=\"links ein Forwarder-Vermerk aus London: 20.September 1803 und der Ankunftsvermerk des Empfängers - 8.Decem !\" width=\"768\" height=\"568\"></a>\n<figcaption>links ein Forwarder-Vermerk aus London: 20.September 1803 und der Ankunftsvermerk des Empfängers - 8.Decem !</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_innen03.jpg\" data-size=\"1064x724\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_innen03-thumbnail.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"523\"></a></figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_innen02.jpg\" data-size=\"1064x406\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-08-26_innen02-thumbnail.webp\" alt=\"Teil des Inhalts:  '...two vessels arrived at Tonningen (= TÖNNING)'\" width=\"768\" height=\"293\"></a>\n<figcaption>Teil des Inhalts: \"...two vessels arrived at Tonningen (= TÖNNING)\"</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Die Post nach England wurde ebenfalls über Hamburg abgefertigt, wie dieser Brief dokumentiert:</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-11-18_HAMBURGH.jpg\" data-size=\"1064x694\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-11-18_HAMBURGH-thumbnail.webp\" alt=\"HAMBURGH NOV 18 1803. Der Posttarif '1/4s' gestrichen, da der Brief von London nach Bath nachgesandt wurde. Rückseitig der Londoner Ankunftstempel vom 3.Dec. 1803\" width=\"768\" height=\"501\"></a>\n<figcaption>HAMBURGH NOV 18 1803. Der Posttarif \"1/4s\" gestrichen, da der Brief von London nach Bath nachgesandt wurde. Rückseitig der Londoner Ankunftstempel vom 3.Dec. 1803</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-11-18_HAMBURGH_innen.jpg\" data-size=\"1064x146\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1803-11-18_HAMBURGH_innen-thumbnail.webp\" alt=\"chwer zu lesen, ich glaube aber, 'Nimes' als Absendeort zu erkennen, geschrieben am 1.November 1803. Wohl um Papier zu sparen, hat der Absender 'criss-cross' geschrieben, über den Text in horizontalen Linien zusätzlich weitere Informationen in vertikaler Richtung\" width=\"768\" height=\"105\"></a>\n<figcaption>chwer zu lesen, ich glaube aber, \"Nimes\" als Absendeort zu erkennen, geschrieben am 1.November 1803. Wohl um Papier zu sparen, hat der Absender \"criss-cross\" geschrieben, über den Text in horizontalen Linien zusätzlich weitere Informationen in vertikaler Richtung</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>\"HAMBURGH - ein englischer Stempel!\"</strong> war die Überschrift einer Veröffentlichung von Rolf Dieter Jaretzky im Jahre 1965<sup>1</sup>.</p>\n<blockquote>\n<p>\"Dieser Stempel ist selten und nur aus den Jahren 1803-1804 bekannt. In seiner Form (und Datumsfolge) sicherlich britischen Ursprungs; jedoch hat es in Hamburg niemals ein britisches Postamt gegeben, <strong>vermutlich</strong> aber einen britischen Postagenten, der die englische Post als aus Hamburg kommend kenntlich machte, zur Festsetzung des Portos.\"</p>\n</blockquote>\n<p><strong>Und hier gibt es eine wichtige Ergänzung:</strong></p>\n<p>Herr Jürgen Naab aus Vallendar sandte mir die Kopie eines Briefes vom Juni 1802, der in mehrfacher Hinsicht bedeutend ist.  Es ist ein Brief aus Verona in Italien, dort geschrieben am 17.5.1802, nach Birmingham adressiert und über Hamburg gelaufen. Der seltene \"HAMBURGH\"-Stempel wurde also schon früher <strong>(im Juni 1802)</strong> verwendet und er zeigt auf der Rückseite einen Forwarder-Vermerk \"forwarded by your obed Servt. George Fawell\"!</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"2\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/HAMBURGH_1802_06-18.jpg\" data-size=\"1255x852\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/HAMBURGH_1802_06-18-thumbnail.webp\" alt=\"Ein wenig Alterspatina, aber gut lesbar das Datum:18.Juni 1802\" width=\"768\" height=\"521\"></a>\n<figcaption>Ein wenig Alterspatina, aber gut lesbar das Datum:18.Juni 1802</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/HAMBURGH_1802_06_18_Forwarder-Vermerk.jpg\" data-size=\"1064x401\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/HAMBURGH_1802_06_18_Forwarder-Vermerk-thumbnail.webp\" alt=\"George Fawell - der britische Postagent.  Der aus Verona kommende Brief ist ein 7-seitiger Geschäftsbrief, der auch hochinteressante Details und Kommentierungen zur aktuellen Weltgeschichte aufzeigt - u.a. von Bonaparte, dem meist gehassten Mann in England, ist die Rede ...\" width=\"768\" height=\"289\"></a>\n<figcaption>George Fawell - der britische Postagent. Der aus Verona kommende Brief ist ein 7-seitiger Geschäftsbrief, der auch hochinteressante Details und Kommentierungen zur aktuellen Weltgeschichte aufzeigt - u.a. von Bonaparte, dem meist gehassten Mann in England, ist die Rede ...</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p>Der Inhalt des Briefes bringt dann zu Tage, dass es sich um <strong>den gesuchten britischen Postagenten handelt:</strong></p>\n<figure class=\"post__image post__image--center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17.jpg\" alt=\"Mr.Bynner instruiert also die Seinen, die Briefe im geschlossenen Umschlag an Mr. Fawell in Hamburg zu senden, der sich dann um den Weitertransport kümmern wird. (Auszug aus dem Brief von Jürgen Naab, Vallendar)\" width=\"1064\" height=\"720\" sizes=\"(max-width: 48em) 100vw, 768px\" srcset=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/responsive/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17-xs.webp 300w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/responsive/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17-sm.webp 480w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/responsive/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17-md.webp 768w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/responsive/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17-lg.webp 1024w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/responsive/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17-xl.webp 1360w ,https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/responsive/Verona-Hamburg-Birmingham_1802_05_17-2xl.webp 1600w\">\n<figcaption>Mr.Bynner instruiert also die Seinen, die Briefe im geschlossenen Umschlag an Mr. Fawell in Hamburg zu senden, der sich dann um den Weitertransport kümmern wird. (Auszug aus dem Brief von Jürgen Naab, Vallendar)</figcaption>\n</figure>\n<p>Was also Dieter Jaretzky vermutet hatte, beweist nun dieser Brief: Es gab einen britischen Postagenten, und wir wissen auch, wie er hieß.<sup>2</sup> Im gleichen Artikel erwähnt Herr Jaretzky, dass ihm aus gleicher Korrespondenz - \"S. Barber Esq.\" - drei weitere Briefe bekannt seien, alle aus Nimes in Frankreich. Auch der nächste Brief kommt - vermutlich - aus Frankreich.</p>\n<div class=\"gallery-wrapper\"><div class=\"gallery\" data-is-empty=\"false\" data-translation=\"Bilder hinzufügen\" data-columns=\"1\">\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1806-06-03_Turmstempel_Elbblockade.jpg\" data-size=\"1064x792\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1806-06-03_Turmstempel_Elbblockade-thumbnail.webp\" alt=\"HAMBURGH JUN 3 - Turmstempel ?! Nach Irland adressiert.\" width=\"768\" height=\"572\"></a>\n<figcaption>HAMBURGH JUN 3 - Turmstempel ?! Nach Irland adressiert.</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1806-06-03_Turmstempel_Rs_Elbblockade.jpg\" data-size=\"1064x799\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1806-06-03_Turmstempel_Rs_Elbblockade-thumbnail.webp\" alt=\"Eingang in London FOREIGN JU 12\" width=\"768\" height=\"577\"></a>\n<figcaption>Eingang in London FOREIGN JU 12</figcaption>\n</figure>\n<figure class=\"gallery__item\"><a href=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1806-06-03_Turmstempel_innen_Elbblockade.jpg\" data-size=\"1064x370\"><img loading=\"lazy\" src=\"https://www.schwanke-philatelie.de/media/posts/94/gallery/Hamburg_1806-06-03_Turmstempel_innen_Elbblockade-thumbnail.webp\" alt=\"Leider kein Absendeort erkennbar, ein Privatbrief\" width=\"768\" height=\"267\"></a>\n<figcaption>Leider kein Absendeort erkennbar, ein Privatbrief</figcaption>\n</figure>\n</div></div>\n<p><strong>Ein Hamburger Turmstempel aus dem Jahre 1806 (?).</strong></p>\n<p>Ein solcher Stempel war bisher nicht bekannt, es wären immerhin 8 Jahre, bevor wir die Verwendung dieses Stempels ab dem Jahre 1814 kennen. Der untere Teil - zweizeilig HAMBURGH und Datumsangabe - ähnelt dem vorher gezeigten Stempel, die schwarze Farbe könnte auch durch Oxidation der roten Farbe entstanden sein, hier bleiben leider Fragen offen. In jedem Fall aber wurde der Brief nach London und dann darüber hinaus befördert. Es ist ein privater Brief an eine militärische Adresse (\"Major d`Infanterie\"). Aber so sehr man hofft, etwas über militärische Aktivitäten und/oder Transportmöglichkeiten und -wege zu lesen, es geht nur um private Angelegenheiten. Auch dieser Brief muss vom britischen Postagenten in Hamburg behandelt worden sein. Als Napoléon am 14.10.1806 Hamburg besetzte, musste der Agent seine Tätigkeit aufgeben. Am 21.November 1806 wurde die Kontinentalsperre verhängt, und nun wurde die Korrespondenz mit England noch viel schwieriger.</p>\n<p><em>[1] R.D.Jaretzky. HAMBURGH - ein englischer Stempel. 1965.</em></p>\n<p><em>[2] Anmerkung: Es ist schon erstaunlich, dass erst nach so langer Zeit postalische Zusammenhänge geklärt werden können! Bei Kenneth Rowe \"The Postal history and markings of the forwarding agents\" taucht der Name \"George Fawell\" erst in der letzten Auflage des Buches (1996) auf, vorher war keine Spur zu finden...</em></p>",
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